Der perfekte Untergrund Teil 3Kritische Untergründe ausgleichen und verstärken

Eines Vorweg

Heute befassen wir uns damit, einen kritischen Untergrund bestehend aus Holz-Spanplatten sach- und fachgerecht aufzubauen.

Was wir dabei beachten müssen, ist vor allem, dass es sich bei Holz um einen natürlichen Werkstoff handelt, bei dem es unter Einfluss von Temperaturschwankungen zu Bewegungen und Spannungen kommen kann. Um daraus einen perfekten Untergrund zu schaffen, empfiehlt es sich, ihn zu verstärken.

Schritt 01

Zunächst muss unser Untergrund mit der entsprechenden Grundierung vorbehandelt werden.

In diesem Fall greifen wir auf die spezielle Haftgrundierung PCI GISOGRUND 404 zurück. Hierbei gilt wie Immer, dass der Untergrund fest, sauber und frei von Ölen ist.

Die Grundierung wird in einem Mischungsverhältnis von 1:1 mit Wasser verdünnt und gründlich aufgerührt. Anschließend tragen wir sie im Kreuzgang mit einer Lammfellrolle auf. Nach einer Trocknungszeit von 3 Stunden können wir mit dem nächsten Schritt beginnen.

Schritt 02

Nun wird das Glasfasergelege der PCI Armiermatte GFM mit einer Schere zurechtgeschnitten und auf unserem - vorab grundierten - Boden ausgelegt bzw. ausgerollt. Sobald dies erledigt ist, mischen wir uns die Spachtelmasse PCI Periplan Extra in einem großen Gefäß an. Hierbei ist genau der Beschreibung des Produktes zu folgen, soweit es das Anmischen betrifft.

Schritt 03

Jetzt geht es darum, die Boden-Ausgleichsmasse aufzutragen. Da sie fließend ist, gießen wir sie in einer Mindestschichtdicke von 10 mm auf unsere - zuvor ausgelegte - Armiermatte aus.

Dabei verteilen wir sie noch mit einer Glättkelle ohne Zahnung, um eine gleichmäßig verteilte Spachtelmasse hinzubekommen.

Schritt 04

Es ist besonders wichtig, dass wir die Masse nun mit einer sogenannten Stachelwalze entlüften.

Damit wird gewährleistet, dass während des Trocknungsprozesses keine hohlen Stellen durch aufsteigende Luft in der Masse entstehen.

Sascha Kupferschläger

Vertrieb

Fliesenmax GmbH & Co. KG