Pflastersteine

Pflastersteine in ihrer gestalterischen Vielfalt

Pflastersteine finden sich nicht nur auf dem öffentlichen Gehweg, sondern auch in der Hauseinfahrt, auf der Terrasse und im Garten wieder. Aus diesem Grund trägt auch der Pflasterstein zum Erscheinungsbild von Haus und Garten bei. Der typische Beton-Pflasterstein wird aus Zement und einer Gesteinskörnung hergestellt und wird dabei in zwei Teile, dem sogenanntem Kernbeton und dem Vorsatzbeton, unterschieden. Der Vorsatzbeton ist eine Deckschicht, die eingefärbt die Optik der Pflastersteine ausmachen wird. Dank moderner Verfahren bei der Herstellung sieht der Betrachter nach dem Verlegen eines Pflastersystems kaum einen Unterschied zu einem natürlichen Stein. Diese Technik macht Pflastersteine in schönen Optiken eines Basalt-, Muschelkalk oder Quarzit-Gesteins auch in größeren Stückzahlen erschwinglich. Für gewöhnlich tauchen Pflastersteine nicht einzeln, sondern im Verbund zu markanten Muster auf. Solche typischen Muster ergeben sich in der Reihe halbversetzt (die Fugen verlaufen immer zur Mitte des Steines der nebenliegenden Reihe), im Diagonalverband, im römischen Verband (eine spezielle Anordnung mit großen und kleineren Steinen), im Blockverband (horizontal und vertikal abwechselt) oder im Läuferverband mit Doppel-T-Pflaster (knochenförmig). Bevor ein bestimmter Pflasterstein-Verband für die eigene Auffahrt oder Terrasse tatsächlich ausgesucht wird, empfiehlt es sich mehrere Ausstellungen im Garten- und Landschaftsbau zu besichtigen. Denn Optik und Muster der Pflastersteine wirken je nach Größe der Fläche und je nach Umgebung sehr unterschiedlich.

Was beachtet werden sollte

Des Weiteren sollte vorab geklärt sein, welcher Belastungen die Pflastersteine standhalten müssen. Werden Pkws auf den Steinen geparkt? Und natürlich sollten die Steine im Außenbereich auch frostsicher sein. Dazu kommt die Wasserdurchlässigkeit der Pflastersteine. Die Frage nach der Versickerungsfähigkeit ist im Zusammenhang mit der Belastungsfähigkeit des Materials zu stellen und hat auch baurechtliche Konsequenzen. Erkundige dich vor dem Kauf von Pflastersteinen beim Garten- und Landschaftsbauer oder Bauleiter. Zusätzlich kannst du dich an unsere fachkundigen Mitarbeiter wenden. Sie helfen dir gern und stehen mit guten Tipps zur Seite.

Wer Pflastersteine für Gehwege im Bereich des Hauseingangs oder im Garten sucht, sollte zudem bedenken, dass gestalterisch neben dem genannten Verbandsmustern auch Begrenzungssteine gehören. Hier entscheidet die richtige Abstimmung zwischen Pflasterstein und Begrenzung über das Gesamtbild von Gehweg, Terrasse und Garten. Auch hier gilt der Rat vorher Ausstellungen zu besichtigen oder sich bei Nachbarn und Freunden Inspiration holen.

Mit Pflastersteinen eine natürliche Ruheoase anlegen

Schließlich bietet die Gestaltung des Außenbereichs gerade im Garten eine schier unendlich große Vielfalt. Dabei fügen sich Pflastersteine mehr noch als Fliesen sehr natürlich in die Idylle des Gartens ein, da sie auch gut Bäume, Sträucher und Blumenbeete angelegt werden können ohne dabei Unruhe zu erzeugen. So sind Pflastersteine eine gute Wahl für alle, die die Ruhe und Behaglichkeit ihres Gartens genießen. In etwas größeren Gärten bilden Pflastersteine Gehwege von der Terrasse oder Haustüre zur Gartenlaube, zum Gewächshaus oder zum Grillplatz. Mit etwas Fantasie verlaufen die Wege nicht wie mit dem Lineal gezogen, sondern schlängeln sich dank ihrer mosaikartigen Struktur aus vielen einzelnen Steinen leicht um Pflanzen und Beete.