FLIESEN UND GARTEN ABC


  • Abdichtung

     

    Durchfeuchtungen des Untergrundes auf Terrassen und Balkonen haben in den meisten Fällen Risse im Material, Frostschäden oder Ausblühungen als Ursache. Durch eine Abdichtungs- und Entkopplungsbahn sowie eine Verbundabdichtung mit Dichtschlämme können diese Schäden vermieden werden.

     

    Die Flex-Dichtschlämme ist rissüberbrückend und flexibel. Sie eignet sich besonders gut für feste, keramische Altbeläge und mineralische Untergründe.

     

     

  • Abdichtung Außen Dichtschlämme

     

    Trockenpulver zusammen mit sauberem Wasser dosieren und zu einer sämigen, knollenfreien Masse mit einem Rührquirl anmischen. Nach einer Reifezeit von ca. 5 Minuten nochmals durchrühren.

     

    Mit einer Gartenspritze, einem Quast oder einem Haarbesen wird der Untergrund gleichmäßig vorgenässt. Zum Zeitpunkt der Beschichtung mit der Dichtschlämme ist er dann mattfeucht.

    Mit der Dichtschlämme werden zuerst die vorgeformten Dichtecken (Dichtband) angeklebt.

    Die Wand- und Bodenanschlußfugen werden anschließend mit Dichtband abgedichtet. Dieses Dichtungsband wird mit der Dichtschlämme angeklebt und anschließend an den Geweberändern satt eingestrichen.

    Das Dichtungsbandwird nahtlos in die Flächenabdichtung durch die erste Abdichtungsschicht eingebunden, welche mit der Lammfellrolle aufgetragen wird.

    Die zweite Schicht wird nach dem Abtrocknen der Abdichtungsschicht -je nach Temperatur ca. 2 Stunden- aufgetragen. Die fertige Abdichtung muss mindestens 2 mm Gesamtdicke betragen. Die Abdichtung wird im Wandbereich auf Sockelhöhe hochgezogen.

    Wenn die Dichtschicht ausgehärtet ist, wird der Fliesenkleber aufgetragen. Wie aufgeführt unter Fliesen Verlegung Bodenfliesen.

     

     

  • Abdichtung Innen

    Im Badezimmer und in häuslich genutzten Nassbereichen ist unter dem Fliesenbelag eine Abdichtungsschicht erforderlich. Durch die Verfugungkann Wasser in den Untergrundeindringen und Schäden hervorrufen, auch bei keramischen Fliesen, die wasserdicht sind.

    Zum Abdichten von keramischen Fliesen und Natursteinenin Wohnräumen, Sanitäranlagen, Bädern und Duschen wird eine Flüssigabdichtung empfohlen (Dichtfolie). Diese Art der Abdichtungist gebrauchsfertig und leicht zu verarbeiten. Ebenso ist sie rissüberbrückend und hochelastisch. Sie kann gespachtelt, gerollt oder gestrichen werden. Mit einem flexiblen Mörtel kann die Fliese direkt auf der Abdichtungsschicht verlegt werden.

    Mit dem Dichtband werden zuerst die Ecken abgedichtet mit vorgeformten Dichtecken, die Eckfugen und Boden/Wandanschlussfugen. Die flüssige Dichtfolie wird auf den grundierten Untergrundaufgetragen, das Dichtungsbandeingelegt und am Gewebeband mit Spachtel oder Pinsel satt in die Dichtmasse eingebettet.

    Auch bei Wasseranschlüssen und Rohrdurchführungen wird die flüssige Dichtfolie satt auf den Untergrund aufgetragen.

    Danach werden die Dichtmanschettenüber die Rohrstutzen gestülpt und die Geweberänder in die Abdichtungsschicht eingebettet.

    Die Flüssigabdichtung wird mit einer Glättkelle oder einer Lammfellrolle satt und porenfrei auf den Untergrund aufgetragen, um die Fläche abzudichten.

    Die zweite Schicht kann nach einer Ablüftzeit von ca. 2 Stunden, der Fliesenbelag nach weiteren ca. 2 Stunden mit flexiblem Kleber aufgetragen werden.

    HINWEIS: Es können ebenfalls Bodenabläufe mit einer passende Dichtmanschettein die Flächenabdichtung eingebunden werden. Für Wasserrohre und Abflussrohre gibt es vorgefertigte Dichtmanschetten.

     

     

  • Ableitwiderstand

    Der Ableitwiderstand, auch als Erdableitwiderstand bezeichnet, ist der elektrische Widerstand eines Gegenstandes zum Erdpotential. Keramische Fliesen und Platten haben in der Regel einen Ableit- widerstand von > 1010 Ohm und sind somit antistatisch und isolierend. Als elektrisch leitfähig gelten sie dann, wenn Ihr Ableitwiderstand 108 Ohm nicht übersteigt. Besondere Anforderungen an die Nutzungssicherheit können eine Ableitfähigkeit von (kleiner) gleich 106 Ohm verlangen.

  • Abrieb

    Abrieb bzw. Abriebfestigkeit bezeichnet den Grad des durch Gebrauch entstandenen Materialverlusts. Es entstehen Kratzer auf der Oberflächenstruktur durch schleifende Bewegungen bei der Benutzung. Durch den Oberflächenverschleiß bei stark frequentierten Belägen aus glasierten Fliesen oder poliertem Naturstein bekommen diese einen optisch sichtbarer Glanzverlust.

  • Abrieb II

    Beim PEI-Nasstest (siehe PEI-Nasstest) soll die Beanspruchungsgruppe II 300 bis 600 Umdrehungen aushalten, ohne dass optisch erkennbare Veränderungen an der Oberfläche der Fliese entstehen. Diese Beläge dürfen nur mit sauberem Schuhwerk, das frei von kratzenden Widerständen ist, betreten werden.

    Haupteinsatzbereich: Fliesenspiegel in Küchen, Wandfliesen in Bädern, sonstige Wände

  • Abrieb III

    Beim PEI-Nasstest (siehe PEI-Nasstest) soll die Beanspruchungsgruppe III 750 bis 1500 Umdrehungen aushalten, ohne dass optisch erkennbare Veränderungen an der Oberfläche der Fliese entstehen. Diese Beläge widerstehen mittleren Beanspruchungen. Sie dürfen mit normalem Schuhwerk, das frei von kratzenden Widerständen ist, betreten werden.

    Haupteinsatzbereich: typischer Bodenbelag für den gesamten Wohnbereich, auch an der Wand einsetzbar.

  • Abrieb IV

    Beim PEI-Nasstest (siehe PEI-Nasstest) soll die Beanspruchungsgruppe IV mehr als 1.500 Umdrehungen ohne optisch erkennbare Veränderungen an der Oberfläche aushalten. Diese Beläge widerstehen höheren Beanspruchungen. Sie dürfen mit normalem Schuhwerk betreten werden.

    Haupteinsatzbereich: typischer Bodenbelag für den gesamten Wohnbereich, Büroräume, Hauseingänge, auch an der Wand einsetzbar.

  • Abrieb V

    Beim PEI-Nasstest(siehe PEI-Nasstest) soll die Beanspruchsgruppe IV mehr als 12.000 Umdrehungen aushalten, ohne dass optisch erkennbare Veränderungen an der Oberfläche der Fliese entstehen. Diese Beläge dürfen mit normalem Schuhwerk hoch frequentiert genutzt werden.

    Haupteinsatzbereich: Geschäfte, Gaststätten, Hauseingänge, Büroräume und im gesamten privaten Wohnbereich. Typischer Bodenbelag, auch an der Wand einsetzbar.

  • Abriebgruppen

    Um das Abnutzungsverhalten der Fliesen besser einteilen zu können, sind glasierte Fliesen und Platten anhand der Prüfungsergebnisse in fünf Klassen eingeteilt (I-V). Fliesen mit der höchsten Abriebfestigkeit gehören der Gruppe V an und die mit der niedrigsten der Gruppe I.

    Unglasierteund polierte Fliesen sind nicht in diese fünf Gruppen eingeteilt, da diese keine Glasur haben und die keramische Vergütung (Brennhaut) entfernt wurde. Diese Fliesen werden anhand ihrer Ritzhärteklassifiziert.

  • Abrutschen

    Durch das Gewicht der Fliesen rutscht der Kleber ab.

  • Acryl

    Acryl ist eine plastoelastische Dichtmasse, die zur Abdichtung von Dehnungsfugen oder Spannungsrissen dient. Acyrl ist im Gegensatz zu Silikon überstreichbar und geruchsneutral. Aufgrund der wasserabweisenden Eigenschaften ist jedoch Silikon für Nassbereiche besser geeignet.

  • Alte Anstriche

    Nicht wasserdichte Anstriche, wie zum Beispiel Kalkstein, sollten zunächst sorgfältig entfernt werden. Wasserfeste Anstriche und fest haftende Anstriche müssen aufgeraut bzw. angeschliffen werden.

  • Alu-Richtlatte

    Ein aus Aluminium bestehendes Arbeitsgerät zum Abziehen von Trockenschüttung.

  • Anhydritestrich

    Eine Estrichart bestehend aus Anhydrit (Claciumsulphat)

  • Anmischen

    Trockenmörtel durch Mischen herstellen: Die Masse wird mit sauberem Wasser und einem Quirl knollenfrei angerührt.

  • Anpoliert

    Siehe auch Feinsteinzeug durchgefärbt und Feinsteinzeug poliert. Die unglasierte Oberfläche einer Feinsteinzeug- oder Steinzeugfliese, auch Brennhautgenannt, wird durch mechanisches Schleifen anpoliert. Man spricht auch von einer geläppten Oberfläche. Bei strukturierten und reliefartigen Fliesen zeigen die tieferen Zonen ein mattes und die höheren ein glänzendes Erscheinungsbild.

  • Anschlussfugen

    Eine Anschlussfuge entsteht, wenn zwei unterschiedliche Bauteile oder Einbauten aneinandertreffen, wie z.B. ein Waschbecken an eine Wand. Sie sind anhängig von der Oberfläche des Belages/der Bekleidung und in Dicke der Fliese/Platte bis auf die Ansetz-/Verlegefläche auszubilden.

  • Armierungsgewebe

    Armierungsgewebe ist ein geflochtenes Glasfasergitternetz zur Verhinderung von Rissen. Es wird z. B. bei Übergängen von Mauerwerk und Gipsplatten eingesetzt, da dort durch Temperaturschwankungen Risse entstehen können.

  • Auflagen

    Keramik hat abweichende Eigenschaften im Vergleich zu Edelmetall, Naturstein und Glas, deren Oberflächen kratzempfindlich sind. Die Verfugung dieser Materialien sollte nur mit fein aufgemahlenen Feinfugen erfolgen und die Reinigung mit Neutralreiniger und Wasser. Einleger, Mosaikeund Bordürensollten nur an der Wand und nicht auf Böden verlegt werden. In puncto Natursteinund Edelmetall ist durch die spätere Nutzung, wenn erwünscht, eine Veränderung der Beläge möglich. Das angestrebte mattglänzende Erscheinungsbild wird bei Bodenfliesen mit Metalleinlegern erst durch Gebrauchsspuren erreicht.

  • Ausblühung Verfärbung Naturstein

     

    Häufigste Reklamation!

     

    Verfärbungen können durch Substanzen aus dem Unterbau (Estrich, Rohbeton und Verlegemörtel),durch Schmutzeintrag von oben oder durch gesteinseigene Bestandteile und Minerale hervorgerufen werden. Schmutzeintrag von oben ist die häufigste Fremdeinwirkung. Humussäuren, Eisenbestandteile und Salze in Verbindung mit Wasser sind Substanzen, die über die Kapillare in den Natursteinund die Mörtelfugen eindringen. Die Oberflächen sollten diesbezüglich versiegeltoder imprägniertwerden. Das Saugverhalten und die Aufnahmefähigkeit werden hierdurch deutlich reduziert.

    Substanzen, die aus dem Unterbau zur Oberfläche gelangen, sind häufig für Verfärbungen verantwortlich. Durch das nicht eingebundene Überschusswasser gelangen sie in die Oberfläche. Zur Vermeidung sollten nur geeignete Mörtel und Kleber eingesetzt werden. Den weißen Marmorkleber an der Rückseite dünn aufziehen und erst dann in das Fliesenbett legen. Es sollte keine Imprägnierungund Versieglungunmittelbar nach der Fertigstellung erfolgen. Die Austrocknungszeitdes Klebers sollte unbedingt berücksichtigt werden.

    Eine naturbedingte Verfärbung ist generell nicht vorhersehbar; so können sich z.B. graue Granite gelblich verfärben. Eher selten sind Verfärbungen durch gesteinseigene Mineralien. Die Natürlichkeit wird hierdurch unterstrichen.

     

     

  • Austrocknungszeit

    Die Austrocknungszeit ist die Zeit, bis der Fliesenkleberdurchgetrocknet ist; sie ist abhängig von Art des Klebers, Temperatur des Belages und dem Saugverhalten des Untergrundes.

    Der Natursteinerscheint frisch verlegt zuerst 'mal dunkler, nicht erschrecken. Zur Überprüfung mit einer trockenen, unverlegten Platte vergleichen. Bei Natursteinenkann dein Boden bis zum Ende der Austrockenzeit fleckig erscheinen. Dies kann bis zu 10 Wochen dauern. Der Belag kann währenddessen mit geeignetem Wischwasser nebelfeucht gereinigt werden.

  • Barrierefreies Bauen

    Barrierefrei zu bauen bedeutet so zu bauen, dass alle Wohnungen und Gebäude ohne Einschränkungen von allen Menschen ohne fremde Hilfe genutzt werden können. Hierzu gibt es gesetzliche Regelungen und Normen. Als rutschhemmende Beläge für öffentliche Bereiche sind hier die keramischen Fliesen besonders gut geeignet. Duschwannen in privaten Bädern werden auch immer häufiger mit solche Fliesen verlegt.

  • Bauabschlussreinigung

    Mit einem geeigneten Reinigungsmittel wie Grundreinigeroder Zementschleierentfernerwerden die verlegten Flächen vor dem Verfugen gereinigt.

    Grobschmutz, haftender Schmutz sowie Sonderschmutz sollten mit geeignetem Reinigungsmitteln beseitigt werden.

  • Belegreife

    Der Estrichbekommt einen Belag durch das Herantrocknen der Restfeuchte.

  • Beton

    Eine Mischung aus Zement, Gesteinskörnung und Anmachwasser. Er ist ein nicht saugender Untergrund.

  • Bewegungsfugen

    Es ist erforderlich überall, wo Bewegungen stattfinden, elastische Fugen zwischen festen Bauteile auszugleichen. Durch Silikonwerden diese abgedichtet. Im Untergrund sollte dies bis zum Oberbelag durchgeführt werden. Hierdurch vermeidet man Risse. Vor allem bei Wand/Wand, Wand/Boden, Eckfugen, Anschlussfugenbei Sanitärobjekten, Dehnfugen, Bodenbelagstrennfugen und an Türdurchgängen ist dies notwendig. Beim Verlegen wird die Fuge durch Abkleben mit Kreppband ausgespart, komplett gereinigt und z.B. mit Sanitärsilikon ausgespritzt (siehe auch Silikon). Bewegungsfugen fangen das Austrocknen der Bauteile mit bis zu 0,5 mm/pro Meter Schwindmaß auf (Schwinden von Beton). Bewegungsfugen sind aber auch nützlich, um die Belastung durch Nutzlast und Eigengewicht, auch Durchbiegen oder Kriegen genannt, abzufangen. Dies kann bis zu 0,2 mm/m betragen. Die Änderungen durch temperaturbedingte Ausdehnungen und den Feuchtigkeitsgehalt werden hierdurch auch abgefangen.

  • Bewehren

    Gipsfugen verfestigen.

  • Biege(zug)festigkeit

     

    Durch Kräfte quer zur Achse werden Bauteile auf Biegung beansprucht. Dabei kommt es zu Zugspannungen an der Unterseite und Druckspannungen an der Oberfläche. Die Zugspannung ist dabei maßgebend. Die Mindestwerte, Einheit N/mm², werden als Biege- und Zugfestigkeit in Produktnormen festgelegt. Biegespannungen ergeben sich durch Begehen, Verkehrslasten usw. und unzureichender elastischer Bettung der Fliesen im Verlegermörtelbett bei schwimmenden Estrichen und weichen Untergründen. Biegespannungen durch Begehen können außer Acht gelassen werden und diejenigen, die durch Verkehrslasten entstehen, müssen ggf. durch entsprechende Dimensionierung der Fliesendicke und Mindestbruchlast des Estrichs berücksichtigt werden.

     

     

    PRODUKTPRODUKTNORMBIEGZUGFESTIGKEIT IN N/mm²
    SteingutfliesenEN 14411
    Gruppe BIII bei  Dicken
    > 7,5 mm mind. 12
    < 7,5 mm mind. 15
    Glasierte FeinsteinzeugfliesenEN 14411
    Gruppe Blb mind. 30
    FeinsteinzeugfliesenEN 14411
    Gruppe Bla mind. 35

     

     

     

  • Board

    Ein Board (siehe auch Duschboard) ist ein Unterbauelement. Bodengleiche Duschtassen werden aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum mit integriertem Gefälle hergestellt.

  • Bordüren

     

    siehe auch Auflagen

     

    Damit die Wirkung eines Raumes erhöht wird, kann man Bordüren, also schmale, rechteckige Fliesen, im oberen Bereich wie ein Band verlegen. Zu der Bordüre erhalten Sie auch passende Dekore, die auf die Fliesenserie der Grundflieseabgestimmt sind.

    Es werden auch Endlosbordüren angeboten, die man an den Spitzen und Rundungen erkennt, die ineinander geschoben werden können. Bordüren werden auch im Bodenbereich eingesetzt und zu geometrischen Mustern zusammengefügt.

     

     

  • Brennbarkeit

    Keramische Stoffe, Brandklasse A1/DIN 4102, sind unbrennbar.

  • Brennhaut

    Bei der Fliesenproduktion bildet sich durch den Brennvorgang auf den Scherben die Brennhaut. Das ist der Zeitpunkt, zu dem die Oberfläche keramisch vergütet ist. Danach werden die Fliesen geschliffen (unglasiert) oder poliert. Die Brennhaut wird hierdurch wieder entfernt.

    TIPP: Feinsteinzeugfliesen poliert oder unglasiert sollten nicht mit farbigem Fugenmörtel verfugt werden, da sich die Farbpigmente in der Fliesenoberfläche festsetzen.

    Es wird empfohlen, unmittelbar nach der Verlegung von unglasierten und polierten Fliesen eine Imprägnierung der trockenen und sauberen Oberflächen vorzunehmen.

    Bring auf einer noch nicht verlegten Fliese eine Probeimprägnierung an und beachte die Verarbeitungshinweise des Herstellers.

  • Buttering-Floating-Verfahren

    Auf dem Untergrundund der Fliesenrückseite wird Kleberim Dünnbettverfahrenaufgetragen.

  • Buttering-Verfahren

    Nur auf der Fliesenrückseite wird Kleber im Dünnbettverfahrenaufgetragen.

  • Calciumsulfat(fließ)estrich

    (Fließ-)Estrich mit Calciumsulfat (Gips, Anhydrit) als Basis.

  • Charge

     

    Jede Fliesenpackung hat eine Chargen-Nummer. Jede Charge unterscheidet sich geringfügig durch den Brennvorgang in Farbe und Maßtreue von den anderen. Achte deshalb auf die identischen Fertigungsnummern.

    Die Charge ist eine aufgedruckte Buchstaben- und Zahlenkombination und besteht aus der Bezeichnung der Fliese, Kaliber, Sorte und Farbbezeichnung. 

    TIPP: Beim Verlegen immer aus verschiedenen Kartons entnehmen, damit ein homogenes Farbspiel entsteht. 

     

     

  • Chemische Beständigkeit

    Glasierte Steinzeugfliesen und Steingutfliesen sind gegen Badewasserzusätze und Haushaltschemikalien beständig (außer flusssäurehaltigen Reinigungsmitteln). (Mindestanforderung Klasse GB - DIN EN ISO 10545-13). Wenn diese besonders bezeichnet ist, sind sie gegen Säuren und Laugen beständig. Jedes Produkt muss auf die Beständigkeit gegen Laugen und Säuren geprüft werden. Geringfügige Farbabweichungen gelten nicht als chemischer Angriff. Unglasierte Feinsteinzeugfliesen sind gegen Flusssäure und deren Verbindungen beständig (Prüfung nach DIN EN 10545-13). 

  • Cotto

    siehe auch Terracotta

    Der Begriff bezeichnet eine unglasiertekeramische Fliese mit hoher Wasseraufnahmefähigkeit. In Räumen mit rustikalem Charakter kommt diese Fliese gut zur Geltung. Nach der Verlegung müssen Beläge aus http://www.fliesenmax.de/typo3/?id=127#251Cotto bzw.Tonfliesenentsprechend nachbehandelt werden.

  • Craquelebildung

    Craquele sind feine Haarrisse in der Glasur von Fliesen und in Glasauflagen. Dies ist in vielen Fällen ein selbst herbeigeführter Effekt und somit kein Reklamationsgrund.

  • Dampfdiffusionswiderstand

    Der Dampfdiffusionswiderstand ist nach DIN EN ISO 12572 bei Steingutfliesen ca. µ 100.000 (ohne Fugenanteil), bei Steinzeug- (Blb) und Feinsteinzeugfliesen (Bla) ca. µ 120.000. Fugen sind diffusionsoffener.

  • Dauerelastisch
  • Dekorfliese

    Dekorfliesen werden eingearbeitet zur Auflockerung der Grundfliese, der einfarbigen oder zart bedruckten Fliese einer Fliesenserie. "Grundflächen" an Wand und Boden werden mit der Grundfliese gestaltet. Mit der Dekorfliese ist das Gestaltungsspektrum sehr breit von leuchtend farbigen Blumenmotiven bis zu eher grafischen Ornamenten. Bordürenund Listello können ebenfalls mit der Dekor- und Grundfliese kombiniert werden.

  • Delfter Fliese

    Eine spezielle Fliese aus Delft. Dort wurde die Fliesenproduktion im 16. Jahrhundert begonnen. Der Höhepunkt der Delfter Fliese war im 17. und 18. Jahrhundert. Sie ist sowohl als Fliesentableau wie auch als Einzelfliese verwendbar. Die Fliese wurde durch Seefahrer in den Küsten- und Inselregionen der Nordsee über den Handel verbreitet. Charakter der Fliese: weißer Untergrund mit Delfter Blau Dekore.

  • Dichtfolie
  • Dichtmanschetten

    Dichtmanschetten werden zur Abdichtung von Rohranschlüssen verwendet.

  • Dichtschlämme

     

    siehe Abdichtung Außen

     

     

  • Dichtungsband

    Das Dichtungsband ist für den Decken- und Wandanschluss von Profilen gedacht.

  • Dickbettverfahren

    Ein Verfahren zum Verlegen von Fliesen. Die Fliesen werden auf einem ca. 1,5 cm starken Mörtelbett verlegt. Die Vorteile des Dickbettverfahrens gegenüber dem Dünnbettverfahren liegen in der Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Beanspruchungen und in der Fähigkeit, sich an relativ unregelmäßige Untergründeanzupassen. Einschränkungen in der Anwendung liegen an Gewicht und Stärke des Mörtelbettes. Das Dickbettverfahren nimmt mehr Zeit in Anspruch bei der Verlegung. Hinzu kommt, dass die Widerstandsfähigkeit gegenüber aggressiven chemischen Substanzen geringer ist.

  • Diffusion

    Unter Diffusion versteht man das Durchdringen von z.B. Feuchtigkeit und Wasserdampf.

  • DIN

    Deutsches Institut für Normung

  • DIN EN Abkürzungen

    DIN / EN Norm
    EN               87  Begriff, Klassifizierung, Anforderung und Kennzeichnung
    EN               98  Prüfung der Masse und Oberflächenbeschaffenheit
    EN               98  Prüfung der Masse und Oberflächenbeschaffenheit
    EN             100  Bestimmung der Biegefestigkeit
    EN             101  Bestimmung der Ritzhärte nach Mohs
    EN             102  Bestimmung des Widerstandes gegen Tiefenverschleiß, unglasierte Fliesen  
    EN             103  Bestimmung der linearen thermischen Dehnung
    EN             104  Bestimmung der Temperaturwechselbeständigkeit
    EN             106  Bestimmung der chemischen Beständigkeit
    EN             154  Bestimmung des Widerstandes gegen Oberflächenverschleiß, glasierte Fliesen
    EN             155  Bestimmung der Feuchtigkeitsdehnung nach dem Kochverfahren, unglasiert
    EN             168  Probenahme und Grundlage für die Annahme
    EN             163  Probenahme und Grundlage für die Annahme stranggepresster keramischer Fliesen und Platten mit niedriger Wasseraufnahme (Gruppe I) 3%<
    EN             159  Trockengepresste keramische Fliesen und Platten mit hoher Wasseraufnahme (Gruppe III) > 10% 
    EN             176  Trockengepresste keramische Fliesen u. Platten mit niedriger Wasseraufnahme (Gruppe I) 3%<
    EN             177  Trockengepresste keramische Fliesen und Platten mit einer  Wasseraufnahme von (Gruppe II) 3% - 6 %
    EN             178  Trockengepresste keramische Fliesen und Platten mit einer  Wasseraufnahme von (Gruppe III) 6% - 10 %
    EN             186  Trockengepresste keramische Fliesen und Platten mit einer  Wasseraufnahme von (Gruppe II a) 3% - 6%
    EN             187  Stranggepresste keramische Fliesen und Platten mit einer Wasseraufnahme von (Gruppe III b) 3% - 6%
    EN             188  Stranggepresste keramische Fliesen und Platten mit niedriger Wasseraufnahme (Gruppe IIIa) 3%<
    EN             202  Bestimmung der Frostbeständigkeit
    ATV DIN 18332  Naturwerksteinarbeiten ATV DIN 18333 Betonwerksteinarbeiten
    ATV DIN 18352  Fliesen- und Plattenarbeiten
    ATV DIN 18353  Estricharbeiten
    DIN         1053   Mauerwerk
    DIN       18156   Stoffe für die Dünnbettverlegung
    DIN       18157   Dünnbettverlegung
    DIN       18202   Toleranzen im Hochbau
    DIN       18299   allgemeine Regeln für Bauarbeiten  
    DIN       18502   Pflastersteine
    DIN       18516   Außenwandbekleidung  
    DIN       18557   Werkmörtel
    DIN       52100   Prüfung von Natursteinen
    DIN       52103   Prüfung der Wasseraufnahme
    DIN       52104   Prüfung der Frost-Tausalz-Beständigkeit
    DIN       52105   Prüfung der Druckfestigkeit
    DIN       52106   Prüfung der Verwitterungsbeständigkeit
    DIN       52108   Prüfung der Abriebfestigkeit

  • Dispersionskleber

    Dispersionskleber ist ein gebrauchsfertiger Kunststoffkleber. Dieser Klebestoff zur Verlegung von Fliesen im Dünnbettverfahrenhat einen hohen Kunststoffanteil  (nach EN 12004). Hinweise des Herstellers beachten!

  • Druckfestigkeit

    Widerstandfähigkeit eines Werkstoffes bei der Einwirkung von Druckkräften. Wenn die Druckspannung größer ist als die Druckfestigkeit eines Körpers, wird er zerstört. Die Druckfestigkeit keramischer Fliesen ist jedoch hoch.

  • Dünnbettverfahren

    Auf den Untergrundwird der Fliesenkleber dünnschichtig aufgetragen. Voraussetzung sind ebene Untergründe. Bis zu einer Stärke von 3 mm kann Klebereingesetzt werden. Das Dünnbettverfahren zum Verkleben von Fliesenbeläge ist die am weitesten verbreitete Methode.

  • Dünnputz

    Dünne Schichten Putz aufziehen, weniger als 5 mm, damit eine ebene Oberfläche erreicht wird.

  • Durchkämmen

    Den aufgetragenen Fliesenkleber mit einem Zahnspachtel auf dem Untergrund durchziehen.

  • Duschboard

    Eine qualitativ hochwertige, alternative Möglichkeit, eine Dusche zu gestalten. Als Ablauf zieht man ein Edelstahlband an einer Bodenseite der Dusche. Es gibt eine Vielzahl an Mustern, die durch Laserschnitttechnik ermöglicht werden, für Abflusslöcher, Wellen- oder Glattlinien, Bogenmuster oder Quadratmuster. Durch ein Unterbauelement ist auch das Gefälle von 2% gewährleistet.

    Lass dich im Sanitärfachhandel beraten!

  • Duschen

    Eine Dusche besteht aus Duschwanne und Duschwand. Es gibt eine unendliche Vielzahl von Möglichkeiten, eine Dusche zu gestalten. Wenn eine Dusche ausgesucht wird, bringt jeder seine persönlichen Präferenzen mit ein. Ebenerdig, mit höherem Rand, Duschwand aus Glas oder Acryl usw. Lass dich im Fachhandel beraten! 

  • Duschrinne

     

    Bei einem durchgängig gestalteten Fußboden ist der Einsatz einer Duschrinne vorteilhaft. Eine Duschrinne kann auch zur Abgrenzung zwischen Nass- und Trockenbereich eingesetzt werden. Beim Duschen stehst du bequem und sicher auf der befliesten Fläche und nicht auf einem Rost.

    Eine weitere Möglichkeit wäre ein befliesbarer Designrost. Diese Lösung ist am dezentesten und lässt sich problemlos mit dem ausgewählten Bodenbelag bestücken. Diese Variante genügt den höchsten Ansprüchen an Funktion und Optik.

    Der Wasserablauf wird seitlich zur Wand positioniert, wenn sich die Rinne in der Wand befindet. Diese Einbauweise hat den Vorteil, auch bei einem geringen Gefälle ein problemloses Ablaufen des Wassers zu ermöglichen und ist durch die Nähe zur Abwasserleitung besonders montagefreundlich.

     

     

  • Eckenschnur

    Für eine perfekte Fliesenausrichtung verwendet man eine Richtschnur - auch Fliesenhexe genannt. Bestehend aus zwei Halteblechen und einer Gummischnur ist sie besonders hilfreich bei größeren Wandflächen. Es wird der exakte Verlauf der Fuge angezeigt, da die Haltebleche  mit der Schnur auf die Fliesen gesetzt werden.

  • Einschlämmen

    Zur Verfugung des Fliesenbelages wird der Fugenmörtel großflächig mit dem Gummiwischer verarbeitet.

  • Engobieren

    Unter Engobieren versteht man eine farbliche Gestaltung von keramischen Oberflächen durch ein industrielles Verfahren. Der Rohling wird mit mineralischen Tonschlämmen durch Begießen, Tauchen oder Sprühen überzogen. Durch verschiedene Auftragetechniken werden unterschiedliche Farbeffekte erzielt. Die Oberfläche wird  beim späteren Brennen der Fliese matt bis mattglänzend und die Schlämme versintern.

  • Entkopplungsmatten

    Durch eine Entkopplungsmatte werden Fliesen vor Spannungen und Rissen geschützt. Die Unebenheiten im Untergrund werden hiermit ausgeglichen. Die Entkopplungsmatte kann auch als Dampfausgleichsschicht fungieren. Der Schimmelbildung wird vorgebeugt. Heutzutage ist eine einfache Verarbeitung von Entkopplungsmatten möglich. Durch das Zuschneiden der Matten sind sie flexibel einsetzbar. Die Entkopplung der Wandanschlüsse kann hiermit durchgeführt werden.

    Die Entkopplungsmatte fungiert auch als Trittschalldämmung. Die Geräusche werden um mehrere Dezibel reduziert. Du brauchst also nicht auf Fliesen zu verzichten, denn der Nachbar kann ruhig schlafen.

  • Estrich

    Ein Bodenbelag mit einer ebenen, glatten Oberfläche, meist auf Calciumsulfat-, Zement- oder Gussasphaltbasis

  • Extruding
  • Farbnuancen

    Siehe auch Fliesengrößeund Kaliber

    Platten und keramische Fliesen werden aus natürlichen Rohstoffen hergestellt. Es ergeben sich  gewissen Schwankungen in der Oberfläche wie Dekormuster, Struktur, Farbe, Oberflächenrauigkeit  oder Glanz. Diese sollten innerhalb der Normanforderungen liegen.

    Die Fliesen 1. Sorte werden nach sogenannten Farbnuancen sortiert. Sie werden durch eine zweistellige Zahl gekennzeichnet und verpackt, z.B. A 53. Fliesen sollten bei der Verlegung aus mehreren Paketen untereinander vermischt werden. Innerhalb der Belagfläche sollten nur Fliesen gleicher Nuancen verwendet werden. Auch bei Grund- und Dekorfliesensollte auf Übereinstimmung der Nuancen geachtet werden. Die Kaliberbezeichnungist ebenfalls ein wichtiges Kriterium.

    TIPP: Beim Kauf auf den identischen Aufdruck achten.

  • Farbvertiefer

    Ein Farbvertiefer verbessert das Aussehen, macht schmutzabweisend, belebt die Farbe und stärkt die Struktur.

  • Feinsteinzeug

    Feinsteinzeug ist für innen und außen sowie Wand und Boden geeignet. Es hanelt sich hierbei um frostsichere Scherben, glasiertoder unglasiert.

    Trockengepresstaus besonders fein aufbereiteten Rohstoffen, frostbeständig, sehr dicht gebrannt, Wasseraufnahme unter < 0,5%. Deswegen sollte die Verlegung mit Kleberoder kunststoffvergüteten Mörteln erfolgen. (siehe auch Flexkleber

    Die Brenntemperatur liegt bei etwa > 1.100 °C.

    Feinsteinzeug wird nach glasiertem, unglasiertem und poliertem Feinsteinzeug unterschieden.

  • Fliesenmeißel

    Der Meißel, ein Werkzeug mit ergonomisch abgewinkeltem Arbeitsende, ist zum einfachen Entfernen von Fliesen gedacht.

  • Fliesenkreuze

    Fliesenkreuze sind Abstandhalter, die dazu dienen, dass jede einzelne Fliese beim Verlegen den gleichen Abstand bekommt. Sie sind in verschiedenen Breiten erhältlich und werden als Kreuze aus Plastik verkauft. Die Fugenbreite sollte zur Fliese passen. Die Fliesenkreuze werden von Heimwerker oft genutzt, um die Fliesen sowohl waage- wie auch senkrecht ohne "Schieflage" verlegen zu können.

  • Feinsteinzeug glasiert

    Frostsichere Scherben, glasiert, für außen und innen, Wand und Boden. Trockengepresstaus besonders fein aufbereiteten Rohstoffen, sehr dicht gebrannt, frostbeständig, Wasseraufnahme unter < 0,5%. Aus diesem Grund sollte die Verlegung mit Kleber oder kunststoffvergüteten Mörteln erfolgen. (siehe auch Flexkleber)

    Die Brenntemperatur beträgt etwa > 1.100 °C.

  • Feinsteinzeug poliert

    Frostsichere Scherben, poliert, für außen und innen, Wand und Boden. Trockengepresstaus besonders fein aufbereiteten Rohstoffen, sehr dicht gebrannt, frostbeständig, Wasseraufnahme unter < 0,5%. Deswegen sollte die Verlegung mit Kleber oder kunststoffvergüteten Mörteln erfolgen. (siehe auch Flexkleber)

    Brenntemperatur ca. > 1.100 Grad

    Von der Oberfläche der Platten werden ca. 0,5 mm abgeschliffen um den Glanz zu erreichen. Hierdurch werden Mikrokapillare geöffnet, wodurchsich ggf. Schmutz, Flüssigkeiten etc. festsetzen können.

    Farbiger Fugenmörtel sollte bei unglasiertenFeinsteinzeugfliesen nicht verwendet werden. Die Farbpigmente setzen sich unwiderruflich in der Fliesenoberfläche fest.

    Für polierte und unpolierte, nicht mehr keramisch vergütete Fliesen, wird direkt nach der Verlegung und Abschlussreiningung eine Imprägnierungempfohlen, damit die Oberfläche trocken und sauber bleibt. Verarbeitungshinweise des Herstellers beachten! Es wird empfohlen eine Probe-Imprägnierung auf einer nicht verlegten Fliese durchzuführen, damit eine Verfleckung vermindert werden kann.

    Wird eine Imprägnierungzu häufig durchgeführt, führt dies zu einer Schichtbildung und beeinträchtigt die optische Wirkung der Fliese.

  • Feinsteinzeug poliert - Fugen

    Beim Verfugen polierter Feinsteinzeugfliesen treten hin und wieder Probleme auf. Die Kanten werden z.B. beim Poliervorgang beschädigt. Durch nachträgliches Abgraten während der Produktion wird dies wieder abgemildert. Die Kanten sind hierdurch immer leicht angefast, der Schutz, die Brennhaut, wurde durch das Abgraten entfernt. Die Mikroporen (Kavernen) sind freigelegt. Somit können Farbpigmente eines farbigen Fugenmaterials und Kunststoffanteile eindringen. Durch nachträglich einwirkende Feuchtigkeit können auch Verfärbungen entstehen. Dies kann eventuell zu "schattigen, dunkleren" Rändern führen. Damit Farbpigmente nicht eindringen können, sollte vor dem Verfugen imprägniertwerden.

    TIPP: Der sicherste Weg ist die Verwendung von grauer Fugmasse, die Körnung der Pigmente ist größer als die Mikroporen. Diese enthält keine Farbpigmente, da das Trägermaterial bereits grau ist.

  • Feinsteinzeug unglasiert

    Frostsichere Scherben, unglasiert, für außen und innen, Wand und Boden. Trockengepresst aus besonders fein aufbereiteten Rohstoffen, sehr dicht gebrannt, frostbeständig, Wasseraufnahme unter < 0,5%.

    Deswegen sollte die Verlegung mit Kleber oder kunststoffvergüteten Mörteln erfolgen. (siehe auch Flexkleber)

    Brenntemperatur ca > 1.100 Grad

    Unglasierte
    Feinsteinzeugfliesen sollten nicht mit farbigem Fugenmörteln verfugt werden, da sich deren Farbpigmente unwiederbringbar in der Fliesenoberfläche festsetzen können.

    Für unglasierte und polierte, nicht mehr keramisch vergütete Fliesen, wird direkt nach der Verlegung und Abschlussreiningung eine Imprägnierung empfohlen. Die Oberfläche soll trocken und sauber sein. Verarbeitungshinweise des Herstellers beachten. Probe-Imprägnierung auf nicht verlegter Fliese durchführen, damit eine Verfleckung vermindert werden kann.

    Macht man eine Imprägnierung zu häufig, führt dies zu eine Schichtbildung und beeinträchtigt die optische Wirkung der Fliese.

  • Feldbegrenzungsfugen

    Der Belag/die Bekleidung wird durch Feldbegrenzungsfugen in entsprechende Felder eingegrenzt. Sie sind von der Oberfläche des Belages/der Bekleidung bis auf den tragenden Untergrund bzw. die Dämmung auszubilden.

    Die von Feldbegrenzungsfugen umschlossene Fläche sollte außen eine maximale Größe von 25m² nicht überschreiten, wobei die einzelne Kantenlänge maximal 5 Meter betragen darf.
    Die von Feldbegrenzungsfugen umschlossene Fläche sollte innen eine maximale Größe von 40m² nicht überschreiten, wobei die einzelne Kantenlänge maximal 7 Meter betragen darf.

  • Fett- und Wachsentferner

    Beseitigt mühelos alte Wachsschichten, Fett, Öl und hartnäckigen Schmutz von vielen Oberflächen.

  • Flecken Allgemeine Tipps

    Vereisungsspray, Sportler setzten dies als Sofortmaßnahme bei Verletzungen ein. Zum Entfernen von  festen, klebenden Stoffen wie z.B. Nagellack, Leim, Asphalt, Schokolade und Kaugummi etc. sind Vereisungssprays sehr hilfreich. Die Stoffe werden mit dem Spray eingefroren und danach mit einem geeigneten Gegenstand zerbröselt. Bei Bedarf mit einem geeigneten Fleckenentferner nachbehandeln. 

    Die Entfernung von Flecken wird vereinfacht, wenn dies mechanisch durch einem Ceran- oder  Glashobel geschehen kann. Die Reinigungswirkung weicher Bürsten ist besser als die von harten Bürsten.

    TIPP: Dosierungsanleitung des Herstellers beachten!

  • Flecken Bleistift

    <div>

    Radiergummi - bei polierten oder weichen Materialien nimmst du den durchsichtigen Radiergummi ohne Rubberkörner, warmes Wasser und Seife.

    </div>

  • Flecken Blut

    Enzymreiniger, Waschpulver

  • Flecken Bohnerwachs

    Entfernung zuerst mechanisch mit Messingspachtel, danach ggf. mit alkalisch eingestelltem Grundreiniger

  • Flecken Butter

    Ölentferner

  • Flecken Diesel-, Heizöl

    Ölentferner

  • Flecken Fett

    Terpentin-Ersatz, Reinigungsbenzin

  • Flecken Früchte

    Chlorbleichlauge

  • Flecken Gerbstoffe

    Chlorbleichlauge

  • Flecken Gras

    alkalisch eingestellter Grundreiniger, Wasserstoffperoxid

  • Flecken Gummisohlen

    Wattebausch und Spiritus, Terpentin

  • Flecken Harz

    zuerst mechanisch, dann Chlorbleichlauge

  • Flecken Kaffee

    Chlorbleichlauge

  • Flecken Kalk

    Almidosulfonsäure

  • Flecken Kalkseife

    Calgon

  • Flecken Kohle

    Grundreiniger 

  • Flecken Kunstharzlack

    mechanisch, Azeton

  • Flecken Leim

    Beim Hersteller des Leims nachfragen, ggf. auf der Verpackung bereits aufgeführt.

  • Flecken Marmelade

    warmes Wasser mit Seife, Chlorbleichlauge

  • Flecken Mörtelreste

    mechanisch mit Messingspachtel, zugelassener Zementschleierentferner

  • Flecken Motoröl

    Ölentferner

  • Flecken Nagelack

    mechanisch mit Hobel

  • Flecken Naturstein Sofortmaßnahmen

    <div>

    Sollte mal ein Ungeschick mit ihrem Naturstein oder Marmor passieren, kann die Fleckenausbreitung durch einige Sofortmaßnahmen gehemmt oder sogar gestoppt werden. Flüssige Stoffe am besten sofort mit saugfähigem Papier auftupfen und feste Stoffe mit dem Spachtel aufnehmen.
    Den Fleck mit Wasser einkreisen um Ausbreitung zu verhindern, nachspülen mit Wasser und abtupfen. Eventuell mit einem Wassersauger mehrere Spülgänge vornehmen und das geeignete Lösungsmittel anlegen.

    TIPP: Zuerst an einer wenig sichtbaren Stelle versuchen, berücksichtige, dass Marmor und andere Gesteinsarten durch Säuren und Säure-Verdünnungen angegriffen werden können. Bei Zweifeln einfach die Fachleute von den Reinigungsmittelherstellern fragen.

    </div>

  • Flecken Obst

    Chlorbleichlauge

  • Flecken ÖL

    Ölentferner

  • Flecken Ölfarbe

    mechanisch, Ölentferner

  • Flecken Rost

    Rostentferner, Phosphorsäurereiniger

  • Flecken Rotwein

    Bleichmittel, wie Chlorbleichlauge

  • Flecken Ruß

    Grundreiniger, höher alkalisch eingestellt

  • Flecken Schuhcreme

    Grundreiniger

  • Flecken Tee

    Chlorbleichlauge

  • Flecken Teer

    Terpentin-Ersatz

  • Flecken Terpentin

    Alkohol 90%

  • Flecken Tinte

    Wasserstoffperoxid, Chlorbleichlauge

  • Flecken Zementschleier

    zugelassener Zementschleierentferner

  • Fliesen Allgemein

    Fliesen sind Boden- und Wandplatten, die auf keramischen Materialien basieren. Sie werden in  verschiedenen Größen und Formen hergestellt. Verlegt werden sie in Bad, Küche und Keller, auf Balkon und Terrasse, aber auch als Wohnkeramik im Wohnbereich. Boden- und Wandplatten werden im Mörtelbett oder mit Fliesenkleber auf dem entsprechenden Untergrund befestigt. Es gibt Unterschiede für Boden- und Wandfliesen, abhänging von der Nutzung für Innen- oder Außenbereich. Bodenfliesen müssen bestimmte Anforderungen je nach Anwendungsbereich, in Bezug auf Rutschfestigkeit/ Trittsicherung sowie auf Abriebfestigkeit erfüllen. Glasierte keramische Fliesen für den Wandbereich sind Steingutfliesen. Diese haben immer eine Glasur. Die Glasur ist durchsichtig oder undurchsichtig/farbig und wird im zweiten Brennvorgang aufgeschmolzen. Die Oberfläche kann unterschiedlicher Art gestaltet sein. Für die Verlegung im Außenbereich sind Steingutfliesen nicht geeignet, da diese eine hohen Wasseraufnahmefähigkeit haben.
    Steinzeugfliesen sind keramische Fliesen, die hauptsächlich im Bodenbereich angewendet werden.
    Steinzeugfliesen gibt es in vielen unterschiedlichen Ausprägungen.
    Diese werden nochmal unterteilt in Feinsteinzeug und Steinzeugfliese. Feinsteinzeugfliesen gibt es in polierter, glasierter und unglasierter Ausführung.

    Grundfliesen sind einfarbige, Dekorfliesen gemusterte Fliesen. Mit unterschiedlichen Mosaiken, Bordüren, Listelli aus Glas oder Naturstein können vielfältige Gestaltungseffekte erzielt werden.

  • Fliesen und Stein Grundreiniger

    Zum mühelosen Entfernen von Rost, hartnäckigem Schmutz, Kalkansätzen und leichtem Zementschleier.

  • Fliesenbrechzange

    Die angeritzte Fliese kann mit der Fliesenzange, durch den Glasschneider oder das Hartmetallrädchen des Schneidegerätes gebrochen werden. Sie ließe sich aber auch auf einer harten Unterlage brechen. Die Fliese wird entlang der angeritzten Linie auf die Kante der Unterlage gelegt und mit einem kräftigem Druck nach unter gedrückt.

  • Fliesenfeile

    Die Kanten können mit einem Werkzeug nach dem Schneiden geglättet werden.

  • Fliesenfugen

    Siehe Fliesenverlegung Bodenfliesen, Fliesenverlegung Wandfliesen.

    Aufgrund der technischen Eigenschaften sind Fugen beim Verlegen unabdinglich. Darüber hinaus können farbliche Akzente gesetzt werden. Nachdem die Fugen mit dem geeigneten Material verfüllt sind, entsteht eine geschlossene Oberfläche. Der Fugenmörtel wird anhand der Fliese und Fugenbreite ausgewählt. Durch die Fugen werden Maßdifferenzen der Fliesen ausgeglichen und Spannungen im Belag abgebaut. Fugenmaterial gibt es passend zu jeder Fugenbreite von 2-20 mm.
    Granit-, Marmor- und Natursteinflächen benötigen ebenso wie trendige Glasfliesen speziell darauf abgestimmte Fugenmasse.
    Wie breit eine Fuge sein muss, ist in der DIN 18157 festgelegt. Es gilt aber schon lange nicht mehr die Regel: große Fliese = große Fuge, kleine Fliese = kleine Fuge. Heutzutage werden auch große Fliesen mit schmalen Fugen verlegt. Die Flankenhaftung für das Fugenmaterial muss mindestens 2 mm breit sein.

    Bei offenporigen, polierten Feinsteinzeugplatten sollte ein besonders schnell trocknender Fugenmörtel genommen werden, da ansonsten die Farbpigmente in die polierte Fläche eindringen können.  
    TIPP:  Wir empfehlen eine Verfugung mit grauem Material, da hier keinerlei Farbpigmente enthalten sind, die in die Oberfläche eindringen können.
    TIPP: Vor dem Verfugen den Kleber restlos austrocknen lassen. Restfeuchte aus dem Kleber kann zu einer Verfärbung des Fugenmörtels führen.
    TIPP: Beim Kauf von Fugenmörtel unbedingt die Herstellerangaben beachten!

    Ist der Untergrund Temperaturschwankungen ausgesetzt oder beweglich, sollte der Fugenmörtel flexibel sein. Für die Verlegung in Feuchtbereichen (Fliesenspiegel, Küche, Badezimmer, Duschen usw.) muss er wasserabweisend sein. 

  • Fliesengröße

    siehe Kaliber

  • Fliesengummi

    Die Fugenmasse wird mit einem Werkzeug in die Fliesenzwischenräume geschlämmt. Durch den Stiel am Fliesenwischer können auch größere Bodenflächen bequem verfugt werden. Für den Wandbereich und kleinere Flächen eignet sich das Fugengummi.

  • Fliesenhammer

    Werkzeug des Fliesenlegers. Der Hammer ist auf der einen Seite sehr spitz und damit sehr gut dafür  geeignet, um kleine Löcher in die Fliesen zu schlagen. Um die Löcher zu vergrößern, nimmt man die  Fliesenlochzange. Der Fliesenhammer ist sehr fein gearbeitet und leicht, ca. 60-110 g.

  • Fliesenhexe

    siehe Eckenschnur

  • Fliesenkleber

     

    Fliesen kann man entweder in Mörtel, Dickbettverfahren, oder mit Kleber, Dünnbettverfahren, verlegen. Es werden zwei Arten der Verabeitung mit Fliesenklebern unterschieden: Kleber auf organischer oder auf Zementbasis. Kleber auf Zementbasis werden als Fertigtrockenmörtel im Handel angeboten. Er soll nur noch mit Wasser vermischt werden und ist daher auch für Laien ohne Probleme zu verarbeiten. Die Zusammensetzung besteht aus Sand, Zement, Harzen und weiteren Zusatzstoffen, die der stärkeren Wasserbindung und Haftfähigkeit dienen. Soll die Schichtstärke des Belages gering sein, sollte der Kleber auf Zementbasis eingesetzt werden.

     

    Verlegemörtel werden nach der europäischen DIN EN 12004 in Klassen unterteilt:

    Zementhaltige MörtelC
    DispersionsklebstoffD
    ReaktionsharzklebstoffR
    Mörtel für normale Anforderungen1
    Mörtel für erhöhte Anforderungen2
    Mörtel mit verringertem AbrutschenT
    Mörtel mit verlängerter offener Zeit (nur bei C2 / D2)E
    Schnelleres Abbinden bei zementhaltigen MörtelnF
    Verformbarer, zementhaltiger Mörtel für erhöhteS1
    Anforderungen/Verformung  > 2,5 und  < 5mm)
    Stark verformbarer, zementhaltiger Mörtel für erhöhteS2
    Anforderungen  (Verformung > 5mm)

     

    TIPP: Grundsätzlich wird die Verlegung mit Flexklebern empfohlen. Dabei ist eine bestimmte Verformung gewährleistet und es ist sichergestellt, dass diese für erhöhte Anforderungen geeignet ist. Für die Verlegung im Außenbereich von Platten mit geringer Wasseraufnahme, im Feuchtbereich sowie auf Fußboden-Heizungen bzw. thermisch belasteten Untergründen ist die Verlegung mit Flexklebern das Sicherste.

     

     

  • Fliesenkleber Dünnbettverlegung

     

    Mit der Dünnbettverlegung lässt sich am einfachsten eine fachgerechte Verlegung erzielen. Es wird dabei hauptsächlich im "Floatingverfahren" gearbeitet:Hierbei wird der Kleber gleichmäßig mit einer Schichtstärke (bis max. 10 mm) auf den Untergrund abschnittweise aufgetragen, mit der glatten Seite einer Zahnspachtel aufgetragen und anschliessendmit der entsprechenden Zahnung durchkämmt.Es gibt drei unterschiedliche Verfahrensarten der Dünnbettverlegung:

     

     

    VerfahrenFloatingButteringFloating-Buttering
    Kleberauftragmit Zahnspachtel auf Untergrund, anschließend durchkämmenmit Spachtel oder Kelle auf Fliesenrückseite, anschließend mit Zahnspachtel durchkämmenmit Zahnspachtel auf Untergrund und zusätzlich auf Fliesenrückseite, beide anschließend durchkämmen
    AnwendungWand- und Bodenfliesen innenWand - z.B. schmale Sockelfliesen und ReparaturarbeitenBodenfliesen, Spaltplatten mit stark profilierter Rückseite, Grobkeramik, Marmor-/Natursteine, Außenbereiche, Heizestriche, Balkone und Terrassen

     

     

     

  • Fliesenkleber Mittelbettverfahren

    Sind es große Fliesen oder solche mit einer sehr stark profilierten Rückseite oder ist der Untergrund leicht uneben, wird im Mittelbettverfahren verlegt. Da die Materialkonsistenz geschmeidig ist, kann der Kleber auch in dickeren Schichten aufgetragen werden (ca. 10-50 mm). Die Fliese wird direkt in das Kleberbett gelegt und angedrückt. Das selbtverlaufende Material verteilt sich dabei gleichmäßig und vollflächig unter der Platte (hohlraumfreie Benetzung).
    Neben der maximalen Frostsicherheit durch hohlraumfreie Verlegung bietet dieses Klebefverfahren auch bei Fußbodenheizungen Vorteile. Die Fliesen liegen in einem vollsatten Kleberbett, wodurch eine optimale Wärmeübertragung gewährleistet ist. Diese Art der Verklebung kann auch auf Heizestrichen ohne zusätzliche Elastifizierung eingesetzt werden.
    Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass durch das gleichzeitig Ausgleichen und Verkleben Zeit gespart wird.

  • Fliesenlochapparat

    Durch das Einspannen in den Fliesenlochapparat kann die Fliese nicht springen. Dies ermöglicht das Anreißen und Lochen von Fliesen bis zu einem Lochdurchmesser von etwa 80 mm in einem Arbeitsgang. 
    Anstatt eines Lochapparates kann aber auch eine Bohrmaschine mit Ständerhaltung eingesetzt werden.

  • Fliesenlochboy

    Die Fliese in den Lochboy einspannen, um vorsichtig mit einem Fliesenlegerhammer ein Loch in die Fliese zu schlagen. Eignet sich zur Herstellung von runden Löchern in Fliesen für Installationsdurchgänge.

  • Fliesenlochzange

    Die Fliesen lassen sich mit der Fliesenlochzange vom Rand aus millimeterweise anknabbern. So kann man Aussparungen für Steckdosen, Sanitäranschlüsse usw. herstellen. Die Fliesenlochzange wird aufgrund ihres Aussehens auch Papageienschnabel genannt.

  • Fliesenplan

    Ein Fliesenplan ermöglicht dem Fliesenleger z.B. die exakte Platzierung von Anschlüssen (Stromanschlüssen, Armatur) in den Schnittpunkten der Fugen. So kann er die Platten in Küche oder Bad genau verlegen. Der Fliesenplan zeigt auch die Anschlüsse an Fenstern und Türen oder in den Ecken.

  • Fliesenprofil Dehnfuge

    <div>

    Die Hohlkehlform der Dehnfugenprofile schmiegt sich abschirmend über die Wandecke. Diese Ausgestaltung und der Edelstahl machen es schwieriger, Ablagerungen aller Art festzusetzen. Der gebürstete Edelstahl ist pflegeleicht und harmoniert mit Keramik- oder Natusteinfliesen. Es wird vermieden, dass sich Schimmelpilze oder Kalkrückstände absetzen und eine gepflegte Dusche zunichte machen.

    Infos bekommst du im Fachhandel.

    </div>

  • Fliesenprofil Treppen

    Mit einem eigens gestalteten Treppenprofil ist Ihre Sicherheit gewährleistet. Durch ein rutschfestes Rillenprofil wird dem Ausrutschen auf nassen Belägen vorgebeugt. Es ist auch auf Fliesen mit polierter Oberfläche und solchen aus Naturstein wie Granit einsetzbar. Die Sturzgefahr wird gemindert. Da diese Beläge nämlich keinerlei Trittsicherheit bieten, ist dies ein wichtiges Einsatzgebiet. 

    Durch die Treppenprofile werden ebenfalls die Stufenkanten vor Beschädigung geschützt und somit die Langlebigkeit der gesammten Treppe gefördert. Sie sind im Dämmerlicht gut sichtbar und fungieren als Sichtblenden.

  • Fliesenprofil Verarbeitung

    Wandabschlussprofile werden in unterschiedlichen Größen, Farben und Materialien angeboten. Die Größe ist abhängig von der Wandfliese. Fliesenprofile befestigt man mit dem gleichen Fliesenkleber wie die Fliesen. Die Fliese wird bündig an der Profilkante angesetzt.

  • Fliesenprofile

    Es gibt unterschiedliche Ausführungen bei allen Herstellern. Sie werden oftmals für Wände, Treppen oder Böden vernachlässigt. Es gibt folgende Ausführungen: Messing, Kunststoff, Aluminium oder Edelstahl. Durch das passende Profil bekommen sie das gewisse i-Tüpfelchen. Profile gibt es in folgenden Stärken: 4,5 mm, 8 mm, 10 mm sowie 12,5 mm. Und in den Längen 100 cm und 250 cm. Auch für das Kaschieren unterschiedlicher Höhen im Belag sind spezielle Profile erhältlich.

    Heutzutage sind offene Wohnräume sehr im Trend. Dies kann jedoch zu Problemen führen, da Bodenbeläge unterschiedlicher Materialeigenschaften aufeinander treffen. Fliesen, Holz, PVC oder Linoleum reagieren alle unterschiedlich auf Luftfeuchtigkeit. Durch das Einsetzen von speziellen Trennschienen kann dies ausgeglichen werden. Bei Naturstein und Fliesen werden durch ein Abschlussprofil die Kanten vor Schäden geschützt. 
    Zudem sorgen Profile für eine optische Aufwertung des Belages.

  • Fliesenrahmen

    Um eine Fliese eines Tages problemlos ohne Schäden aus der Wand zu lösen setzt man einen Fliesenrahmen ein. Typisch ist die Revisionsöffnung an Badewannen/Duschen. So bekommt man immer Zugang zu den Wasseranschlüssen bzw. dem Wasserabfluss. Die sogenannte hohle Fliese wird mit einem Saugnapf aus der Wand geholt. Durch den Klopftest hört man den andersfarbigen Klang, um zu erkennen, welche Fliese hohl ist.

    Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen: Kunststoff oder Metall. Die neueren haben sogar eine magnetische Eigenschaft.

  • Fliesenschneidegerät

    Damit man einen sauberen Kantenschnitt bekommt, ist ein Fliesenschneidegerät empfehlenswert, insbesondere bei Steinzeug- und Feinsteinzeugfliesen. 

    Bloß "gewachsene" Steine wie Granit und Marmor können hiermit nicht gestrennt werden. Diese werden mit der Fliesenschneidemaschine getrennt - auch Nassschneider genannt.

  • Fliesenschneidemaschine

    Ein Fliesenschneider hat einen Motorantrieb und einen Wasserkasten. Für die Rotation der Diamantscheibe sorgt der Motorantrieb. Der Wasserkasten hat die Funktion die Scheibe zu kühlen und die Staubbildung einzudämmen. So kann die Fliese im Nassverfahren millimetergenau durchgeschnitten werden. Die Schnitttiefe liegt bei ca. 60 mm. Die Fliesengröße sollte berücksichtigt werden. Profimaschinen, für Kantenlängen von 60 cm und mehr, können fast bei allen Werkzeugverleihen ausgeliehen werden.

  • Fliesenspiegel

    Wenn an einer Wand nur auf einen Streifen gefliest wird, bezeichnet man dies als Fliesenspiegel. Am häufigsten sieht man ihn in der Küche. Hier wird von der Arbeitsplatte bis hinter den Hängeschrank gefliest. So ist dieser Bereich vor Schmutz geschützt und einfach zu reinigen. 

  • Fliesen Verlegung Bearbeitung von Fliesen

     

    Die Verlegung von Fliesen ist schon mit durchschnittlichen handwerklichen Fähigkeiten möglich. Der Untergrund muss eben, staubfrei und trocken sein. Siehe auch Fliesen Verlegeanleitung Wandfliesen, Untergründe, Grundierung, Fliesenwerkzeuge und Verlegeanleitung Bodenfliese.In der Regel werden die Fliesen im Trockenschnitt, materialbedingt (bei einigen Oberflächen) aber auch im Nassschneideverfahren bearbeitet. Sind die Einlegearbeiten besonders aufwendig, können Wasserstrahlschnitte erforderlich sein. Die Fliesen werden bei der Verlegung bearbeitet. Es müssen Kantenschnitte sowie Aussparungen für Wasser- und Elektroanschlüsse angebracht werden. Für grade Schnitte wird am besten ein Fliesenschneidegerät eingesetzt. Beim Kauf des Fliesenschneiders auf eine ausreichende Länge achten. Es lassen sich auch mehrere Fliesen gleichmäßig mit dem Fliesenschneider zerteilen. Den Anschlag auf die gewünschte Breite einstellen und die Oberfläche anritzen.

     

    Danach wird mit der Brechvorrichtung die Fliese - diese kann je nach Typ unterschiedlich ausfallen - sauber gebrochen.

    TIPP: Wenn die Fliesen stärker sind, kann auf die Rückseite entlang der Ritzkante mit dem Fliesenhammer geschlagen werden, um die Fliese zu trennen.Die Aussparungen werden angezeichnet und mit der Papageienzange auf der Glasurseite vorsichtig angebrochen. Dies wird von Fliesenlegern auch als "abknabbern" bezeichnet. TIPP: Der angezeichnete Bogen wird mit einem Glasschneider angeritzt und ein Gitter in die abzuknabbernde Fläche geritzt. So kann die Fliese nicht zu weit herausbrechen.

    Löcher sollten mit einem Steinbohrer vorgebohrt werden und anschließend mit der Papageienzange von innen herausgebrochen werden.

    TIPP: Um zu vermeiden, dass sich die Fliese mitdreht, kannst du die Fliese mit Nägeln auf einem Holzbrett fixieren. TIPP: Um bei Feinsteinzeugfliesen die Löcher direkt auf den richtigen Durchmesser zu bohren, gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Lochbohrern. Es empfiehlt sich eine diamantbesetzte Bohrkrone. Die Löcher können auch mit dem Lochboy, einem Hilfsmittel, herausgeschlagen werden.Die Fliese fest zwischen die beiden Metallbügel einspannen und dann die Fliese im Inneren des Kreises mit einem Fliesenhammer durch gleichmäßiges Schlagen auf die Glasuroberfläche herausschlagen. 

    Gerade Verlegung: Eine Richtschnur wird in der Raummitte auf der Bodenfläche parallel zu den Längstwänden gespannt. Diagonalverlegung: Die Richtschnur wird von Ecke zu Ecke gezogen. Die Verlegung beginnt an dieser Schnur mit einer Fuge oder der Mitte einer ganzen Fliese. Fliesenschnitte sollten mindestens die halbe Fliesengröße haben.

     

     

  • Fliesen Verlegung Bodenfliesen

     

    Soll die gleiche Fliese in angrenzenden Räumen und Türdurchgängen verlegt werden, übernehmen Sie den Fugenverlauf. Schnittkanten und Dehnungsfugen werden unter das Türblatt gelegt.

     

    Durch wechselnde Temperaturen im Außenbereich und große mechanische Beanspruchungen können keramische Bodenbeläge häufig Schäden bekommen. Im Außenbereich auf Terrassen und Balkonen kann sich in den Hohlräumen Wasser sammeln und durch Frost die Fliesen absprengen. Deswegen ist es wichtig,  auf eine hohlraumfreie Verlegung zu achten. Mit den Klebern, die man heutzutage kaufen kann, ist dies auch für Laien machbar. Der Kleber wird mit einem Rührquirl knollenfrei gerührt, damit er gießfähig ist. Es wird nur soviel Mörtel auf dem bereits grundierten Untergrund (siehe auch Grundierung) ausgegossen, wie innerhalb der offenen Zeit verarbeitet werden kann, ca 1,5 m².

    Als Erstes wird eine Kontaktschicht unter Druck mit der Glättkelle aufgezogen, danach wird der Mörtel gleichmäßig verteilt und somit das Kammbett erstellt.

    Im nächsten Schritt wird die Fliese an die benachbarte Fliese angelegt und in das Mörtelbett gelegt.

    Damit der Kleber nicht aus der Fuge herausquillt, sollte die Fliese mit einer schiebenden Bewegung von der benachbarten Fliese weggeschoben werden.

    Nimmt man eine Fliese wieder aus dem Klebebett heraus, muss man auf der Rückseite sehr deutlich die vollsatte Vernetzung des Klebers erkennen.

    Der Fugenmörtel wird in schlämmfähiger Konsistenz mit Wasser angerührt und auf den Fliesenbelag ausgegossen.

    Mit einer Fugenscheibe wird die zu verfugende Fläche diagonal zum Fugenverlauf eingeschlämmt. Sind die Flächen größer, kann auch ein Gummiwischer genommen werden. Der Fugenmörtel sollte dicht und tief eingebracht werden und die Fuge vollständig gefüllt werden.

    Mit sauberem Wasser und einem Schwammbrett wird der Fliesenbelag diagonal abgewaschen, ohne dass die Fugen ausgewaschen werden. Danach den letzten Schleier mit einem weichen trockenen Tuch entfernen. TIPP: Das Abwaschwasser regelmäßig wechseln und wenig Wasser verwenden, es soll kein Wasserfilm auf der Fuge sein!

    TIPP: Durch anschließendes, trockenes Nachreiben der gewaschenen und getrocknete Fuge wird die  spätere Ausblühgefahr eingeschränkt und die Farbbrillanz der Fugenoberfläche gefördert. 

    TIPP: Ist das Saugverhalten von Keramik und Untergrund unterschiedlich, kann die Farbgleichheit bzw. Farbbrillanz von zementärem Fugenmörtel beeinträchtigt werden.

    TIPP: Im Außenbereich sollte nicht bei direkter Sonneneinstrahlung verfugt werden und die frischen Fugen sollten vor Regen geschützt werden.

     

     

  • Fliesen Verlegung Fliese auf Fliese

    Man kann auch Fliese auf Fliese kleben, wenn man die alten Fliesen oder Platten nicht entfernen möchte. Kein Hämmern, kein Staub und kein Schutt. Man sollte nur den Untergrund gut vorbereiten. 

    Heutzutage hat jeder Hersteller einen speziellen Kleber im Programm, mit dem man auf alten Fliesenbelägen verlegen kann.

    TIPP: Es ist nicht empfehlenswert, dieses Verfahren durchzuführen, wenn unschöne Anschlussstellen von verschiedenen Räumen entstehen wie z.B. im Badezimmer an eingefliesten Badewannen und Duschen. Auch der Abschluss zum Fußboden im nächsten Raum kann Schwierigkeiten bereiten und es kann eine "Stolperfalle" entstehen.

    Es sollte geprüft werden, ob beim alten Belag eventuell noch Nachbesserungen notwendig sind. Um ihren festen Sitz zu garantieren, klopfen Sie auf die Fliesen. Wenn Fliesen locker sind, können Sie diese wieder ankleben oder ablösen und die entstandene Lücke ausspachteln. 

    Die alte Fliesenoberfläche sollte mit einem Fett- und Schmutzlöser (der in Wasser aufgelöst wird) gründlich gereinigt werden. 

    Nachdem die Fliesen trocken sind, kann der alte Fliesenbelag mit dem Haftgrund eingestrichen werden. Dies geschieht mit einer handelsüblichen Lammfellrolle. Da bei vielen Hersteller der Haftgrund eingefärbt ist, kann man leichter erkennen, ob auch alle alten Flächen überstrichen wurden. Nach mindestens 2 Stunden ist der Untergrund wieder trocken.

    Jetzt kann der Fliesenkleber flexibel aufgetragen werden und weitere Vorgänge können wie beschrieben bei der Fliesenverlegung Wandfliesen durchgeführt werden.

    TIPP: Wichtig ist, dass an allen Einbauteilen mindestens 5 mm Bewegungsfugen freigelassen werden.

    TIPP: Verfuge die Fliesen wie beim normalen Fliesenverlegen. Es sollte aber gewartet werden, bis der Kleber vollständig getrocknet ist. Dies dauert etwa 4 Tage und länger als normal, da der Untergrund gefliest ist und die Feuchtigkeit nur durch die Fugen der Neuverfliesung abgegeben werden kann. 

  • Fliesen Verlegung Wandfliesen

     

    Die Mitte bei rechtwinkligen Wänden wird mit Laser, Wasserwaage oder Senklot markiert. Beginnend mit einer ganzen Fliese werden die Fliesen an der Markierung ausgerichtet. Randfliesen sollten mindestens eine halbe Fliesenbreite haben. Wenn die Randfliesen unter einer halben Fliesenbreite enden, wird in der Mitte mit der Mitte einer Fliese begonnen. Um ein harmonisches Gesamtbild zu bekommen, sollten die Fliesenflächen symmetrisch eingeteilt werden. 

     

    An Außenecken, z.B. Pfeilern oder vorstehenden Mauerkanten, beginnen Sie mit einer ganzen Fliese. Die Schittstücke werden immer an den Innenseiten angeordnet.

    Bei Heizkörpernischen wird die Fläche so eingeteilt, dass entweder der Anschnitt in der Mitte angeordnet wird oder gleich breite Schnittstücke an den Seiten angeordnet werden.

    Sollte die Höhe variabel sein, wird unten mit einer ganzen Fliese begonnen und oben mit einer ganzen aufgehört. Beachten Sie bitte noch einen ggf. anfallenden Bodenaufbau. Ist die Höhe nicht variabel, wird oben mit einer ganzen Fliese angefangen und die Fliesenschnitte werden nach unten in die unterste Fliesenreihe gelegt.

    Die Einrichtung der Fliesen wird auf dem bereits grundierten Untergrund (siehe Grundierung) mit Senklot, Wasserwaage oder Richtlatte vorgenommen. 

    Sauberes Wasser mit dem Trockenpulver vermischen und mit einem Rührquirl zu einer sämigen, knollenfreien Masse anrühren. Nach der Reifezeit, je nach Hersteller unterschiedlich, wird nach ca. 5 Minuten nochmals durchgerührt.

    Zuerst wird unter kräftigem Druck mit der Glättkelle eine Kontaktschicht aufgezogen. Tragen Sie nur soviel Material auf ca. 1,5 m² auf, wie in der offenen Zeit verarbeitet werden kann.

    Anschließend wird der Fliesenkleber aufgespachtelt und mit der Zahnkelle durchgekämmt. Die Größe der Zahnung ist abhängig von der Kantenlänge der Fliese. 

    &nb

    Kantenlänge der Fliese in mmZahnung in mm
    bis 50 mm4x4x4
    von 50 - 108 mm6x6x6
    von 200 - 300 mm8x8x8
    über 300 mm oder stark profilierte Rückseite10x10x10

    Um zu vermeiden, dass der Kleber in der Fuge hochquillt, werden die Fliesen an die benachbarten Fliesen angelegt und unter Druck weggeschoben und justiert.

    Den gleichen Abstand zwischen den Fliesen bekommt man ganz leicht durch die Benutzung von Fugenkreuzen. Sie werden nur gesteckt und sind somit leicht nach der Trocknung des Klebers zu entfernen. 

    Fliesenlegerecken mit Gummischnur sind praktische Hilfsmittel. So kann man auch sehr gut Fliesen korrekt ausrichten. Vorteil: Die Hilfsmittel, Fliesenlegerecken oder Fliesenlegerkreuze, können nachträglich leicht und schnell entfernt werden.

    Bevor der Fliesenkleber vollständig ausgehärtet ist, werden die Fugen ausgekratzt, so kann das Verfugen einwandfrei erledigt werden.

    Steingutfliesen, saugfähige Platten und Fliesen mit eine Fugenbreite von 2 - 5 mm im Wandbereich werden in der gewünschten Farbe verfugt. TIPP: Grundsätzlich wird empfohlen, mit Flexfugen zu arbeiten.Um eine bessere Haftung des Fugenmaterials zu erreichen, ist es bei Feinsteinzeugplatten dringend empfohlen, mit Flexfugen zu arbeiten. Für Naturstein muss drauf geachtet werden, dass der Hinweis "geeignet zur Verfügung von Abdichtung unter dem Belag" nicht fehlt. Weil es einen geringeren Quarzanteil hat, wird das Zerkratzen oder Verfärben der Oberflächen vermieden. TIPP: Flexfugenmaterial breit, wird auf kritischen Untergründen im Außenbereich empfohlen. Es ist  geeignet für Fugen von 2 - 20 mm.Mit einem Fugengummi, Gummiwischer oder einer Fugenscheibe wird die mit Wasser angerührte Fugenmasse im Bodenbereich diagonal zum Fugenverlauf eingeschlämmt.

    Nach kurzer Zeit kann nochmals nachgefugt werden. Fugenmaterial, das zu viel ist, wird möglichst sauber und diagonal zum Fugenverlauf der Fliesen abgezogen. 

    Wenn der Fugenmörtel angetrocknet ist, wird der Fliesenbelag mit einem Handschwamm oder Schwammbrett vorgewaschen.

    Mit einem sauberen Schwammbrett wird der Fliesenbelag diagonal sauber gewaschen, ohne die Fugen auszuwaschen.

    Für das Sauberwaschen kann auch ein einfacher Handschwamm benutzt werden. Die Fuge kann nochmals durch leichtes Wischen nachgeglättet werden. 

    Letzte Schlieren werden mit einem weichen, trockenen Tuch abgerieben.

    TIPP: Wasserabweisende Fugen sind nicht wasserdicht und ersetzen daher nicht die erforderliche Abdichtung unter dem Belag.

    TIPP: Bevor man mit dem Verfugen anfängt, sollte der Fliesenkleber trocken und ausgehärtet sein. Zeitangaben finden Sie auf den Gebinden.

    TIPP: Klebereste müssen vorher entfernt werden und die Fugen müssen gleichmäßig tief und sauber sein.

    TIPP: Die Übergänge werden mit Fugen-Silikon elastisch verfugt, daher sollten die Übergänge zwischen Wand und Boden zu Sanitärteilen und zu den Boden- und Wandanschlüssen in Eckbereichen beim Verfugen ausgespart werden.TIPP: Die Verfugung sollte in kleineren Abschnitten gemacht werden. Der Waschpunkt kann dann optimal eingeplant werden. Die abschließende Reinigung wird schwieriger, wenn das Fugenmaterial einmal komplett ausgehärtet ist. 

     

     

  • Fliesenwischer

    Siehe auch Fugengummi
    Mit dem Fliesenwischer wird die Fugenmasse in die Fliesenzwischenräume geschlämmt. Durch den Stiel am Fliesenwischer ist er sehr gut dazu geeignet, auch große Bodenflächen bequem zu verfugen. Für kleinere Flächen und den Wandbereich nimmt man das Fugengummi.

  • Fliesenzangen

    Fliesen mit geraden Kanten werden mit einer Brechzange geteilt. Für Randausschnitte und Löcher wird eine Lochzange genutzt.

  • Fliesenzubehör

    Fliesenschneider (dieser sollte für die Länge der Fliese geeignet sein), Fliesenkleber und Fugenmassen.

  • Fließbettmörtel

    Ein spezieller Dünnbettmörtel, mit dem eine weitgehend hohlraumfreie Verlegung der Fliesen im  Floating-Verfahren ermöglicht wird.

  • Fließestrich

    Ein Estrich auf Calciumsulfatbasis, der in fließfähiger Konsistenz eingebracht wird. Gute Wärmeleitfähigkeit bei Fußbodenheizung, hohe Biegefestigkeit. 

  • Floatglas

    Durch den Fachmann als Spiegelglas bezeichnet. Flach- oder Floatglas ist ein bei der Herstellung normal gekühltes Glas. Früher musste das Glas poliert werden, um "spiegelglatt" und durchsichtig zu sein.
    Heutzutage kommt es so aus der Maschine und braucht keine weitere Bearbeitung mehr.  Floatglas ist aber nicht gleich Floatglas! Es kommt auf die Art der Beschichtung oder Weiterverarbeitung an. Es kann Sicherheitsglas, Sonnenschutzglas oder Wärmeschutzglas sein. Jedes Produkt wird vom Hersteller mit einem Markennamen ausgestattet, die zum Teil in den Sprachgebrauch eingegangen ist. Dadurch ist die Unübersichtlichkeit sehr groß. Die Industrie kämpft ständig mit der Herstellung immer neuer Gläser, die immer niedrigere (also bessere) Werte aufweisen.

  • Floating-Verfahren

    Im Dünnbettvefahren wird Kleber auf den Untergrund aufgetragen.

  • Fotofliese

    Bei einer Fotofliese wird ein Foto auf eine Fliese gebrannt. Es ist auch möglich, ein sehr großes Foto über mehrere Fliesen zu brennen. So entstehen ganze Fliesenbilder über Badewannen oder für Wandnischen.

  • Frostsicherheit

    Die von Fliesenmax gelieferten keramischen Fliesen entsprechen den Güteanforderungen  der Europäischen Qualitätsnormen (glasierte Fliesen mit niedriger Wasseraufnahme - 0,5< e < 3% nach DIN EN 14411 Gruppe Blb, unglasierte Feinsteinzeugfliesen mit niedriger Wasseraufnahme - E < 0,55 - Nach DIN EN 14411 Gruppe Bla).

    Im Sinne der Norm gelten sie als frostbeständig und müssen bestimmte Eigenschaften an Frost-Tau- Wechsel und Wasseraufnahme erfüllen.

    In der europäischen Norm DIN EN ISO 14411 werden keramische Fliesen und Platten nach ihrem Wasseraufnahmervermögen in fünf Gruppen unterteilt. Die Prüfung erfolgt nach  DIN EN ISO 10545.

    Frostbeständige, für den Außenbereich geeignete Fliesen und Platten sind nur die der Gruppen Ia und Ib. Fliesen, die auf überdachten Flächen wie Balkonen vor Niederschlägen geschützt verlegt werden, müssen auch dieser Gruppen zugeordnet sein. Dies bedeutet nicht, dass sich die Fliesen nicht vom Untergrund lösen können. Dies kommt auf die Gesamtkonstruktion an.

    Fliesen sind erst dann frostsicher, wenn diese nach DIN 176 verlegt worden sind.

    Als Erstes sollte man drauf achten, dass die Fliesen und Fliesenkleber geeignet sind.
    Erstellung eines fachmännischen Unterbaus mit mindestens 2% Gefälle.
    Buttering-Floating-Verfahren, hohlraumfreie Verlegung.
    Berücksichtigung von Dehnungsfugen.
    Das sich ansammelnde Wasser sollte ausreichende Möglichkeiten zum Ablaufen haben.

  • Frostsicherheit Schaden Ursachen

    <div>

    Häufigste Schadenursachen:
    Ungeeignete Platten/Fliesen (Wasseraufnahme-, Frostsicherheit)
    Falsches Verarbeitungsmaterial (Kleber, Mörtel, Fugenmassen)

    </div> <div>

    Unzureichende Bewegungsfugenanordnung
    Kein ausreichendes Gefälle für konsequente Wasserabführung

    Informiere dich über geeignete Materialien bei Fliesenchemieherstellern.

    </div>

  • Fugen Allgemein

    Zulässige Abweichungen der Kantenlänge und der Rechtwinkligkeit von den angegebenen Werksmaßen werden durch Fugen ausgeglichen. Die Fugenbreite setzt sich zusammen aus der Differenz von Nennmaß und Werksmaß.
    Hinweise zu den Fugenbreiten können der DIN 18157 Teil I-III entnommen werden. Man bekommt auch ausreichende Informationen beim Fugenhersteller.

    TIPP: Je nach Fugenbreite sollte unterschiedliches Material eingesetzt werden. 

  • Fugen Imprägnierung

    Spezialimprägnierung eignet sich für alle saugfähigen Fugenmaterialien. Schützt vor Eindringen von fettigen, wässrigen und öligen Verschmutzungen.

  • Fugen Reiniger

    Zum Entfernen von Fett, Schmutz und Ablagerungen auf Boden- und Wandfugen.

  • Fugengummi

    Werkzeug, mit dem der Fugenmörtel diagonal zu den Fugen in die Fugenzwischenräume eingearbeitet wird. Der Wischer hat eine längere Gummilippe.

  • Fugenmörtel

    Fugenmörtel wird nach der europäischen DIN EN 13888 unterteilt 

     

    &nb

    Normaler zementhaltiger Fugenmörtel1
    Verbesserter zementhaltiger Fugenmörtel mit zusätzlichen Kennwerten2
    Hohe AbriebbeständigkeitA
    Verringerte WasseraufnahmeW

     

    "Nano Effekt"- Produkte mit verringerter Wasseraufnahme, auch "Perleffekt" genannt.
    TIPP: Achte beim Kauf auf gleiche Chargennummern.
    TIPP: Beim Anmischen sollte stets das identische Mischverhältnis beachtet werden (Fugenmörtel: Wasser). Dies ist wichtig für eine gleichmäßige Farbgebung.

     

     

  • Fugenmörtel Bedarf

     

    Je nach Fliesengröße unterscheidet sich der Mengenbedarf pro m²

     

     

    FliesenformatFugenbreite
     
    10 x 10 cm
    15 x 15 cm
    20 x 20 cm
    20 x 25 cm
    25 x 25 cm
    25 x 33 cm
    30 x 30 cm
    40 x 40 cm
    2 mm4 mm6 mm 8mm
    0,4 kg
    0,3 kg
    0,2 kg0,4 kg0,8 kg1,1 kg
    0,2 kg0,4 kg0,8 kg1,0 kg
    0,3 kg0,7 kg0,9 kg
    0,3 kg0,6 kg0,8 kg
    0,3 kg0,5 kg0,7 kg
    0,4 kg0,5 kg

     

     

     

  • Fußbodenheizung

     

    Fußbodenheizungen gehören zur Gruppe der Flächenheizungen. Die ideale Wärmeleit- und Wärmespeicherfähigkeit dazu besitzen keramische Fliesen für Fußbodenheizungen.

     

    TIPP: Wähle für deine Fußbodenheizung Fliesen aus, die auch als frostsicher deklariert sind. So hast du die Sicherheit, dass auch bei großen Temperaturschwankungen nichts passieren kann.


    TIPP: Arbeite beim Verlegen der Fußbodenheizung mit flexiblem Kleber und darauf abgestimmtem Fugenmörtel.

     

     

  • Gebäudetrennfugen

    Gebäudetrennfugen gehen durch alle tragenden und nicht tragenden Teile des Gebäudes/Bauwerkes hindurch.
    Solchermaßen vorhandene Trennfugen müssen im Belag/der Bekleidung an gleicher Stelle und in der vorgesehenen Breite übernommen werden.

  • Geläppte Oberfläche

    Siehe auch: "Feinsteinzeug poliert" und "Feinsteinzeug durchgefärbt".
    Die Oberfläche, auch Brennhaut genannt, einer Feinsteinzeug- oder unglasierten Steinzeugfliese wird durch mechanisches Schleifen anpoliert. Dies wird auch geläppte Oberfläche genannt.
    Bei reliefartigen/strukturierten Fliesen haben die höheren Zonen ein glänzendes Erscheinungsbild, die tieferen ein mattes Erscheinungsbild.

  • Gipsfaserplatten

    Gipsfaserplatten sind eine homogenen Masse aus Gips und Zellulose-Fasern.

  • Gipskartonbauplatten

    Gipsplatte aus einem mit Karton ummantelten Gipskern.

  • Gipsputze

    Mineralische Grundputze sind geeignet für den gesammten Innenbereich, werden als Hand- und Maschienenputze verarbeitet.

  • Gitex

    siehe Armierungsgewebe.

  • GKB

    DIN-Bezeichnung für Gipskartonbauplatte.

  • GKBI

    Gipskartonbauplatten imprägniert.

  • GKF

    Gipskarton-Feuerschutzplatten.

  • GKFI

    Gipskarton-Feuerschutzplatten imprägniert.

  • Glasfaserdeckstreifen

    Armierung für Fugenverspachtelung.

  • Glasfliesen

    Glasfliesen bestehen aus Floatglas. Bevor diese erneut im Brennofen erhitzt werden, werden sie erkaltet und auf das gewünschte Format geschnitten. Durch das Sandbett, auf dem die Glasfliesen aufliegen, bekommt die Fliese die gekörnte und genarbte Struktur. Es werden noch andere Verfahren angewendet, die die Hersteller jedoch nicht preisgeben. Die Glasfliesen bekommt man in sehr vielen Farben. Dies ermöglicht es Architekten und Designern, mit Licht zu spielen und viele andere neue Möglichkeiten der Gestaltung zu verwirklichen.
    Auch im Privatbereich werden Glasfliesen immer häufiger eingesetzt. Durch deren hohe mechanische und chemische Belastbarkeit können sie in fast allen Bereichen verwendet werden.

  • Glasierte Kante

    Überglasierte Kanten haben einen Vorteil im Hinblick auf Hygiene und Ästhetik. Dadurch, dass eine oder mehrere Kanten mit der Glasur überzogen werden, sind die Scherben auch an den Ecken nicht sichtbar. Auf Eckschienen kann somit verzichtet werden. Ihre besondere Ästhetik rührt daher, dass es keine Unterbrechungen durch etwaiges Material gibt. Das Gesamtbild wirkt somit homogener.
    Beim Wandfliesenpaket beträgt der Anteil der Fliesen mit überglasierten Kanten ca. 20%.
    Durch höherwertige Eckschienen hat sich die Bedeutung der überglasierten Kanten verringert, weshalb nicht jeder Hersteller diese in seiner Produktion hat.

  • Glasmosaik

    Glasmosaike kann man in vielen Bereichen einsetzen: als ganze Flächen oder als Bordüre, kombiniert mit anderen Fliesen. Sie werden in Bad, Küche, Schwimmbädern oder Wellnessbereichen eingesetzt. Um die Verlegung zu erleichtern, sind Glasmosaike netzverklebt (Papier- oder Kunstoffnetz).
    Glasmosaike haben eine hohe Abriebbeständigkeit.

    Um den Glanz der Oberfläche zu erhalten, sollte die Reinigung mit lauwarmem Wasser oder mildem Haushaltreiniger,
    wie z.B. Spülmittel, erfolgen.

  • Glasmosaik Verlegung

    Es ist darauf zu achten, bei der Verlegung weißen Flexkleber einzusetzen. Grauer Kleber kann nach dem Verlegen durch das Glas durchschimmern und die Farbgebung beeinträchtigen.
    Im Dauernassbereich (Schwimmbad) sollte ein Glasmosaik verwendet werden, das auf der Vorderseite mit Papier verklebt ist. Ein rückseitig verklebtes Mosaik ist nicht geeignet!

    Mit einem Glasschneider und einer herkömmlichen Zange können einzelne Glasmosaiksteine geschnitten werden. Die Matte kann mit einer Schere zugeschnitten werden.

    Verwende bitte nur Flexfugen zum Verfugen.

  • Glasur

    Dies ist die Oberseite des Scherbens. Durch die Glasur wird der Fliesenkörper vor Feuchtigkeit geschützt und ist somit wasserabweisend. Hierdurch erhält die Fliese einen dauerhaften Schutz gegen mechanische Einwirkungen (Abriebfestigkeit). Durch die Oberflächenstrukturen sind auch wichtige Eigenschaften wie z.B. Trittsicherheit gegeben. Eigenschaften wie Freiheit von Poren, Mikrorissen (Haarrissen), Ritzhärte und Chemikalienbeständigkeit sind sehr wichtig.

    Die Glasur ist aus verschiedenen mineralischen Komponenten aufgebaut: Kieselsäure, Quarzmehl usw.
    Sie besitzt sowohl technische als auch ästhetische Eigenschaften. Die Farbigkeit der Glasuren entsteht durch anorganische Zusätze (meist einfache Metalloxide) oder keramische Farbkörper.
    Eine harte, glasartige, eingefärbte Schicht auf der Fliesenoberfläche wird durch den Brand gebildet.
    Haarrisse können durch Spannungen in der befliesten Fläche entstehen, aber auch während des Herstellungsprozesses. Das Rissbild wird als Craquele (eingedeutscht Krakelee) bezeichnet.

  • Glasurrisse

    siehe hierzu Glasur, siehe hierzu Craquele

  • Glättkelle

    Verarbeitungsgerät, mit dem glatte Oberflächen geschaffen werden.

  • Glättmittel

    siehe auch Silikon Verarbeitung!
    Zum Glattstreichen der Silikonfuge, gebrauchsfertiges Glättmittel.
    Alternativ kann auch Spülmittel in einem Verhältnis von 1:10 mit Wasser verdünnt genutzt werden.

  • Granit

    Tiefengesteine entstehen durch Eindringen von Magma in die Erdkruste. Das bekannteste Tiefengesteine ist Granit, welches hauptsächlich in den Farben rötlich-rot, weiß-grau und gelblich daherkommt.
    Granite sind immer fein- bis grobkörnig und richtungslos strukturiert, sie sind niemals bunt textiert. 
    Es gibt z.B. Bianco Sardo, Bianco Christall, Rosa Beta usw. Schwarze Granite gibt es nicht.
    In seltenen Fällen gibt es das Tiefengestein Syenite in blau-grau.

    Nero Impala ist also kein schwarzer Granit, sondern ein Gabbro. Gabbro ist das zweithäufigste Tiefengestein, mit weniger Gehalt an Kieselsäure. Dies ist ein relativ schlechtes Gestein.
    Ergussgestein gelangt als magmatisches Material an die Erdoberfläche. Es entsteht durch die Abkühlung.
    Im Innenbereich nehmen Ergusssteine eine untergeordnete Stellung ein. Eine Ausnahme bildet die zur Basaltfamilie gehörende Star Galaxy aus Indien.

  • Granit und Naturstein Reiniger

    Reiningt und schützt den Stein vor dem Austrocknen durch ein Pflegekomponent.

  • Granitboden Reiniger

    Ein Reiniger, der optimal auf den Naturstein Granit abgestimmt ist.

  • Grundfliese

    Eine Grundfliese ist eine einfarbige oder nur zart bedruckte Fliese.Mit dieser Fliese werden "Grundflächen" an Wand und Boden gestaltet. Zur Auflockerung können Dekorfliesen, Listel oder Bordüren kombiniert werden.

  • Grundierung

     

    Die Grundierung wird benötigt zur Haftverbesserung von Untergründe, damit der Putz besser haftet.Durch unterschiedliche Untergründe werden unterschiedliche Vorbehandlungen notwendig.Grundierung wird aufgetragen, bevor Unebenheiten mit der Spachtelmasse ausgeglichen werden. Durch  die Grundierung wird der Haftverbund verbessert, hierdurch haften die Fliesen besser auf dem Untergrund.Je nach Untergrund gibt es unterschiedliche Haftgründe.

     

    Es gibt Grundierungen für absandende oder saugende Untergründe und Haftgrund bei geschlossenen, glatten Oberflächen, die keine Flüssigkeit aufnehmen. Aufgetragen wird die Gundierung mit einem Quast oder einer Lammfellrolle. Vollsatt auf den saugenden Untergrund.

    Mit der Lammfellrolle wird der Haftgrund dünn auf dem Untergrund aufgetragen. Dies geschieht auch bei der Verlegung von Fliese auf Fliese.

     

     

  • Grundreiniger

    Unterhaltreiniger, der die Farben auffrischt und ihnen zu einem glänzenden Effekt verhilft. Enhält keinen Wachs. Für glasierte Fliesen, polierte Feinsteinzeugplatten, Natursteine wie Granit oder Marmor gibt es Spezialreiniger.

  • Grundreiniger Intensiv

    Zur effektiven Grundreinigung fast aller Materialien.

  • Gussasphaltestrich

    Estrich aus Bitumen und mineralischen Füllstoffen.

  • Haftemulsion

    Grundierung für stark saugende Untergründe, einsetzbar auf Porenbeton-Mauerwerk.

  • Hautbildung

    Sobald sich auf der aufgekämmten Kleberschicht eine Haut bildet, lässt die Haftfähigkeit nach.

  • Heizestrich

    Estrich auf Fußbodenheizung.

  • Hydraulisch härtende Mörtel

    Trockenmörtel auf Bindemittelbasis Zement. Mörtel erhärtet erst nach Wasserzugabe.

  • Imprägnierung

    Hierdurch wird die Feuchtaufnahme verzögert.
    Imprägnierung (Siloxan/Silikon Basis)
    Wirkt mehrere Jahre, abhängig von Eindringtiefe, mechanisch resistent (wird nicht abgetreten).
    Wasserdampfdiffusionsdurchlässig (bis ca. 90%) baut bei einmaligen gebrauch keine Schicht auf, gibt kein Glanz, offenporig für Innen und Außen geeignet.Die Produkte sind meist gebrauchsfertig. Flächen sollen Saugfähig sein und der ;Untergrund völlig ausgetrocknet.
    Herstellerhinweise beachten!!

  • Jura Marmor

     

    Jura Marmor ist der bekannteste deutsche Naturstein. Allerdings ist der Jura kein Marmor, sondern ein Sedimentgestein, ein Kalkstein.Es gibt ungefähr 30 Steinbrüche in Franken, in denen es in großen Blöcken abgebaut werden. Danach werden die Blöcke nach Größe und geologischer Gegebenheit aufgeteilt, dann in 1-4 cm dicke Rohplatten zersägt, poliert und geschliffen. Es gibt folgende Sortierungen: Jura-gelb, Jura blau-grau oderJura grau-gelb-bunt. Die Übergänge sind fließend.

     


    Vor etwa 140 Millionen Jahre entstand der Jura Marmor durch Ablagerung von Kalkschlamm und  Tonmaterialien. Allerdings sind die Lagen um einiges mächtiger als bei Solnhofer Platten. Die Solnhofer Platten sind härter als der Naturstein. Jura Marmor wird in der Innenarchitektur poliert oder geschliffen oder auch mit "antiker" Oberfläche als Bodenbelag, Wandbekleidung, Treppenstufe oder Fensterbank verwendet. Auch als Dekorationsstein im Außenbereich für Massivbauten und als Fassadenverkleidung wird dieses Material eingesetzt. Außerdem kann die Oberfläche noch durch Stocken, Scharrieren,  Riffeln und Sandstrahlen bearbeitet werden.

     

     

  • Kaliber

    Kaliber sind Maßabweichungen vom Werksmaß.
    Die Herstellmaße variieren produktionstechnisch. Auf der Verpackung wird ein codiertes Herstellmaß angegeben. Maßtoleranzen werden gemäß VOB in den Fugen ausgeglichen.

    Nennmaß: Format, womit die Fliese angegeben wird, zusammengesetzt aus Fugenbreite und Werksmaß. In der industriellen Herstellung von Fliesen kommt es zu Abweichungen in der Größe, dem Fliesenkaliber. Durch den Kalibercode, der sich auf jeder Packung befindet, erkennt man, welches tatsächliches Maß die Fliese hat. Diese Kaliber werden vorher sortiert und getrennt verpackt.
    Beispiel: Bei einer Fliese, Format 30 x 30 cm mit Werksmaß 296 x 296 mm sind folgende Allgemeine Kaliberangaben auf dem Paket aufgedruckt.

    CaliberCode
    295 x 295 mm5
    296 x 296 mm6
    297 x 297 mm7

    Beispiel 1 für die tatsächliche Fliesengröße:

    Nennmaß30,0 x 30,0 cm
    Werksmaß29,6 x 29,6 cm
    Caliber7
    Tatsächliches Maß29,7 x 29,7 cm
    Fugenbreite3 mm

     

    entsprechender Paketaufdruck:

     

    Beispiel 2 für die tatsächliche Fliesengröße:

    Nennmaß30,0 x 30,0 cm
    Werksmaß29,6 x 29,6 cm
    Caliber6
    Tatsächliches Maß29,6 x 29,6 cm
    Fugenbreite4 mm

     

    entsprechender Paketaufdruck:

     

    TIPP: Nur Pakete mit gleicher Codierung miteinander verlegen!

  • Kalibrieren

    Bei Natursteinplatten und poliertem Feinsteinzeug werden diese durch Schleifen oder Sägen auf definierte Dicke gebracht (bei Messwerkzeugen auch bekannt als Eichen). Da das Rohmaterial ein Naturprodukt ist, ist es ganz normal, dass es geringfügige Abweichungen gibt.
    Nur bei bei bestellten kalibrierten Fliesen ist das nicht so. Diese werden nach dem Brennen exakt auf Maß geschnitten und haben dann gerade Kanten. In der Regel sind die Kanten leicht angeschrägt, also gefast.

    Auch diese Fliesen sollten nicht auf auf "Knirsch" verlegt werden, das heißt ohne Fuge.

  • Kalksandstein

    Ein Naturtalent, ein Baustoff aus Kalk, Sand und Wasser. Stark saugender Mauerstein. Außen- und Zwischenwände aus Kalkstein werden geklebt oder gemauert.

  • Kantenabplatzungen

    siehe Glasmosaik Verlegung

  • Kantenausbildung

    Halbrunde Kanten (HRK) bzw. scharfkantig (SK)

  • Keramische Mosaike

    Keramische Mosaike, durch die Vielzahl an Mustern sind unendliche Farbkombinationen möglich.

    Im Nassbereich muss darauf geachtete werden, dass die Mosaike Rutschfestigkeit haben.

  • Kleinmosaik

    Der Untergrund sollte absolut eben sein vor dem Verlegen.

    Damit der Kleber nicht durch die Fuge dringt, sollte beim Aufziehen des Klebers ein geeigneter Zahnspachtel verwendet werden. Das netzverklebte Kleinmosaik sollte mit einem Abriebbrett leicht in das Kleberbrett gedrückt werden, damit eine glatte Fläche erreicht wird.

  • Klinker und Keramiköl

    Unterstreicht die Natürlichkeit des Materials und frischt die Farben auf.

  • Klinkerfliese

    Eine der Spaltplatte ähnliche Bodenfliese, die aus Steinzeug besteht. Diese Fliese ist nicht in Norm EN 87 verankert, wird trotzdem von einigen Herstellern unter dem Begriff Klinker verwendet.
    Sie sind lichtecht und tritt-rutschfest, beständig gegen Temperaturwechsel und frostfest wie der  Klinker-Mauerstein. Klinker sind meist resistent gegen Laugen und Säuren. Deswegen sind diese Fliesen beliebt, um im gewerblichen Bereich und in öffentlichen Gebäuden verlegt zu werden.

  • Kombiniertes Klebeverfahren

    Eine Kombination der Dünnbettverfahren zwischen "Buttering" und "Floating". Der Kleber wird auf dem Untergrund und auf der Fliesenrückseite aufgetragen, siehe auch "Buttering-Floating".
    Hiermit erreicht man eine weitestgehend hohlraumfreie Verlegung, die bei hoch belastbaren Belägen erforderlich ist, wie z.B. beim Einsatz von Flurförderfahrzeugen, in Schwimmbädern oder im Außenbereich.

  • Korrigierzeit

    Die Zeitspanne, innerhalb deren die Fliese ohne Veränderung der Hafteigenschaft nachgerichtet werden kann.

  • Kreuzfuge

    Zwei Fugen, die sich kreuzen nennt man Kreuzfuge. Diese Fuge wird interessant, wenn sie bewusst als Gestaltungsmittel eingesetzt wird bei einem gemischten verband.

  • Kriechmaß

    Bedingt durch die Belastung der Bauteile, z.B. durch Eigengewicht und Nutzlast, kann das Kriechen, die Durchbiegung, bis zu 0,2 mm / pro laufendem Meter betragen.

  • Kunststein

    sind Steine, die vorwiegend industriell gegossen werden. Eine Mischung von natürlich gebrochenem Naturstein (Splitt) und weiteren Zusatzstoffen und Bindmitteln.

  • Lappato

    Spezielle Oberflächenbearbeitung. Die unglasierte Fliesenoberfläche von keramischen Bodenbelägen, wird mit einer aufwändigen Technik in einer Stärke von nur wenigen Zehntelmilimetern mit Diamantscheiben anpoliert. Das Lappato Effekt matt und glänzend entsteht dadurch, dass nicht alle Flächenbereiche erfasst werden.

  • Laser-Eignung

    Die Unfallverhütungsvorschrifft VGB 93 "Laserstrahlung" des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften schreibt vor, dass in allen Räumen, in denen mit Lasern gearbeitet wird (z.B. in OP-Räumen), die Anforderungen laut Hauptverband der Berufsgenossenschaften an Fliesen mit Mattglasuren zu erfüllllen sind, unabhängig von der Art der eingesetzen Laser.

  • Lichtechtheit

    Keramische Fliesen haben viele gute Eigenschaften. Sie sind licht- und farbecht, nur unter extrem hohen Temperaturen, mechanischen oder chemischen Einwirkungen verändert sich die Oberfläche.

  • Listell

    Zierleisten, sehr schmal, 1-2 cm breit, werden in der Regel zu einem umlaufenden Band zusammen gesetzt. Sie können metallisch sein und stehen in Kontrast zu den Grundfliesen bzw. Dekorfliesen. Die Wand bekommt hierdurch eine besondere Optik.

  • Lüsterfliese

    Fliesen mit einem perlmuttartigen Glanzeffekt, den man durch Beimischung von Metallen bekommt. Kobalt z.B. erzeugt einen bläulichen Lüster. Heutzutage ist aber der Begriff Lüsterfliese kaum mehr in Gebrauch. Vor 800 Jahren wurde der Effekt häufig durch muslimische Handwerker eingesetzt in Gebetsnischen von Moscheen. Sie hatten außer grünen, blauen oder andersfarbigen auch reliefartige Oberflächen.

  • Magmatische Gesteine

    siehe Granit

  • Marmorfliesen

    Dieser Begriff widerspricht sich. Eine Fliese besteht aus gebrannten Ton. Es gibt daher zwei völlig unterschiedliche Produkte, einmal den echten Marmor und die Fliese mit Marmordekor. Durch die Produktionstechnik ahmt die Fliese den echten Marmor täuschend echt nach. Der echte Mamor wird im Baumarkt zum Selbstverlegen angeboten und ist auf Fliesenformat geschnitten.

  • Maßtoleranzen

    In den DIN/EN Normen sind Maßtolranzen festgelegt. Es treten je nach Brenntemperatur und Ton-Mischung unterschiedliche Schrumpfungen auf. Der Schrumpfungsprozess kann auch heutzutage mit neuester Technik noch nicht zu 100 % ausgeglichen werden. Es kann Unterschiede von 12 % geben.

  • Metamorphe Gesteine

    Durch hohe Temperaturen und Druckbelastungen in großen Tiefen wurden Gesteine in neue Gesteinsarten umgewandelt. Kristalline Marmorsorten sind durch Hitze und Druck aus Kalkstein entstanden. Hierzu gehören unter anderem Quarzite, Serbentinite, Gneise und der Marmor.

  • Mittelbettverfahren

    Dieses Verfahren wird insbesondere bei der Verlegung großformatiger Fliesen eingesetzt. Es können hierdurch gleichzeitig Unebenheiten ausgeglichen werden, der Arbeitsgang wird somit verkürzt.
    Der Kleber wird mit einem groben Zahnspachtel zwischen 5 und 15 mm aufgetragen.

  • Modul(are) Fliesen

    Fliesen können unter Berücksichtigung des Nennmaßes und unterschiedlicher Formate miteinander in einem Raster verlegt werden. Das heißt, Fliesen sind in der Regel modular. Auch Fliesen mit gleichem Kaliber und einheitlicher Fugenbreite können zusammen verlegt werden. Wand- und Bodenfliesen mit verschiedenen Kalibern sind bei Einhaltung des Nennmaßes mit unterschiedlicher Fugenbreite im Fugenschnitt verlegbar. Unterschiedliche Fliesenstärken kann man auch kombinieren.
    TIPP: Sind die Unterschiede in Fliesenstärke mehr als 1 mm, müssen diese ausgeglichen werden.

  • Monokaliber

    Rektifizierte Fliesen sind nur in einem Kaliber erhältlich, deswegen werden diese auch Monokaliber genannt. ( siehe auch rektifizierte Fliesen)

  • Moosgummifugbrett

    zum Einarbeiten des Fugmörtels.

  • Mosaik

    Mosaik, Steingut- oder Steinzeugfliesen. Kleine Fliesen, Fläche 10 x 10 cm. Siehe auch Fliesenmosaik.

  • Nassschneider

    siehe auch Fliesenschneidemaschine

  • Naturstein

    ist ein natürlich entstandener geologischer Körper. Er verfügt über verschiedene Merkmale und Eigenschaften.                                                                                                                        Das Bad aus Marmor-oder Granit gilt vielen als unbezahlbar. Doch heutzutage werden Marmor und andere Natursteinarten aus allen Erdteilen angeboten. Sie werden in praktischer Fliesengröße hergestellt und sind durchaus bezahlbar, für den Heimwerker eine gute und bezahlbare Alternative.

    Sie sind gut verträglich für Allergiker, leicht zu reinigen und hygienisch, also auch sehr praktisch.

    TIPP: Polierte Steine sollten nicht auf der Terrasse verlegt werden. Auch im Badezimmer sollte man äußerst vorsichtig sein; denn ob poliert, ob Marmor oder Granit, sie sind echte Schleuderbahnen in feuchtem Zustand.

    TIPP: Als relativ weiches Gestein ist Marmor nicht frostsicher und bruchgefährdet. Für den Außenbereich ist er nur in geschützten Lagen zu verarbeiten.

    Wenn Natursteinfliesen in Küche oder Bad verlegt werden, sollten sie wegen der notwendigen Hygienefreundlichkeit unbedingt die passende Versiegelung bzw. Imprägnierung bekommen. Ohne diese Behandlung könnten die Steine zudem durch säure- oder laugenhaltige Flüssigkeiten angegriffen werden oder sich verfärben. Im Außenbereich sollten die Steine frostsicher sein. Es gibt Schieferarten, die nicht kältebeständig sind.

    So schön der edle Marmor auch ist, er sollte stets mit Bedacht gewählt werden. Für Säuren und Basen ist er sehr anfällig. Granit, der härteste Naturstein, ist sehr geeignet für Fliesen. Er ist robust und hat ein faszinierendes Aussehen.

    Kalkstein-Fliesen: Kalkstein hat eine sehr breite Farbpalette von hellem Creme über rötlich-braun bis dunklem Schwarz.
    Er wirkt sehr homogen, hat aber auch deutliche Maserungen oder ist stark gemustert. Manchmal wird er als preiswerte Alternative zu Marmor eingesetzt. Es gibt zwei Kalkstein-Platten, die sehr bekannt sind: Solnhofer Platte und der Jura Marmor aus dem Altmühltal.

    Der Naturstein kann durch Laserbehandlung oder auf chemischem Wege rutschsicher gemacht werden. Diese Anwendungen sollten allerdinges immer nur durch Fachbetriebe eingesetzt werden. Eine absolute Rutschfestigkeit gibt es nicht. Durch die Behandlung mit Flusssäure wird die Oberfläche abgestumpft; die Hochglanzpolitur leidet hierdurch aber, bei weichen Kalkgesteinen mehr als bei harten Gesteinsarten.

    Es gibt aber eine Vielzahl an Natursteinen, die auch im Außenbereich verlegt werden können. Folgende Unterschiedsmerkmale sind hier in den folgenden Kapiteln aufgeführt:

     

     

     

     

     

  • Naturstein Bruchrau

    Im Trend sind bruchraue oder gespaltene Natursteine. In vielen neuen Hotelbauten werden sie in Bädern eingesetzt. Bruchrau oder gespalten: zwei Begriffe für den gleichen Vorgang.
    Blöcke werden im Steinbruch abgesprengt und in Einzelscheiben durch maschnielle Meißelschläge zerlegt. Dieses "brutale" Verfahren ist nicht für jeden Naturstein, sondern nur für extrem harten und widerstandsfähigen geeignet. Der Skandinvische Quarzit-Schiefer, Schiefer und auch die sehr bekannten Solnhofer Platten gehören zu dieser Art. Die Solnhofer Platten haben den Vorteil, dass sie gleichmäßig dick sind, nämlich ungefähr 7mm. Der Quarzit-Schiefer kann in Scheiben von unterschiedlicher Stärke aufbrechen. Die dünneren Platten müssen vom Verleger mit Mürtel unterfüttert werden; dies sollte vom Fachmann gemacht werden und ist in der Regel nichts für Heimwerker. Die Solnhofer Platten können dagegen auch vom geschickten Heimwerker verlegt werden. Es gilt auf jedem Fall: bruchraue Platten sind Rutschverhinderer erster Klasse.

  • Naturstein geflammt

    Dahinter verbirgt sich eine spezielle Art der Oberflächenbearbeitung. Hiermit wird also nicht eine "flammige" Zeichnung des Steins gemeint. Diese Steinplatten werden einer Hitzebehandlung unterzogen, wodurch der geflammte Naturstein oder geflammte Marmor rutschfest wird. Durch die HItzebehandlung platzt die obere Schicht ab, und es ergibt sich eine leicht unebene, raue Oberfläche.
    Derart geflammte Platten findet man in vielen privaten Bereichen, in Schwimmbädern und auf Terrassen.   Das Sortiment umfasst viele Farben und unterschiedliche Größen; es ist zudem auch noch zu bezahlbaren Preisen erhältlich.

  • Naturstein gesandstrahlt

    Die Italiener, Weltmeister der Marmorverarbeitung, sind inzwischen mit der Sandstrahltechnik weit fortgeschritten. Sie können eine Marmorplatte so aufrauen, dass der Boden eben bleibt und andererseits Rutschfestigkeit entsteht. Bei geflammten und bruchrauen Natursteinen ist dies nicht der Fall.
    Für Fußboden in Bädern ist gesandstrahlter Naturstein auch sehr geeignet, weniger hingegen für Terrassen.

  • Naturstein gestockt

    Stockmaschinen sind ähnlich wie Tellerschleifer; statt einer Schleifmaschine sind jedoch dutzende Hartmetallspitzen eingebaut und in Gummi eingelagert. Die Metallspitzen wirken auf den Naturstein ein und erzeugen hierdurch kleine Abplatzungen; so wird der Stein rutschfest. Auch bei Beton-Terrassenplatten wird dieses Verfahren angewendet, bei Bodenplatten und keramischen Fliesen natürlich nicht.
    Stockmaschinen können bei Maschinenverleih-Betrieben ausgeliehen werden, damit man dann selbst die Terrasse oder andere Flächen "entschärfen" kann.

  • Naturstein Grundreiniger

    Zur Grundreinigung geeignet, zur Beseitigung des Winterschmutzes, vor dem Versiegeln oder Imprägnieren.

  • Naturstein kristallisieren (Marmor)

    Ein chemisches Verfahren, um glatten Marmor durch Kristallisation rutschfester zu machen. Es ist nur für den Innenbereich geeignet. Bei bereits verlegten Böden wird mit Stahlwolle die Oberfläche aufgeraut, nach der Grundreinigung des Natursteins, anschließend die Emulsion aufgetragen und auf Hochglanz poliert. Dieses Verfahren verwendet man auch bei zerkratzten und unansehnlich gewordenen Böden.

  • Natursteinfuge

    Bei der Verfugung vom Naturstein sollte geeigneter Fugenmörtel genommen werden. Durch den besonders niedrigen Quartzanteil in Natursteinfugenmörtel kann er problemlos bei kratzempfindlichen Belägen eingesetzt werden. 

  • Natursteinmosaik

    Mosaike bieten die Möglichkeit, jede schlichte Wandfliese zu individualisieren, so dass ein neues Raumgefühl entsteht. Sie werden in vielen unterschiedlichen Kombinationen hergestellt, in Verbindung mit Glas oder als klassische Marmor-oder Granitmosaike.
    Es gibt darüber hinaus eine Vielzahl an Kleinmosaiken, mit denen Akzente gesetzt werden - Kreativität ohne Grenzen.

    Natursteinmosaike sind wie alle Natursteinprodukte hochwertige Unikate mit natürlicher Färbung, kleinen Vertiefungen, Erzeinschlüssen und Wasseradern.

    Die Verlegung von Natursteinmosaiken soll mit abgestimmten Produkten vom gleichen Hersteller erfolgen. Die Materialien, die zum Einsatz kommen, also Kleber und Grundierung, sollen aufeinander abgestimmt sein: Kleber auf weißer Basis (Natursteinkleber, Granitkleber oder ähnlich), um ein Durchscheinen der Farbe zu vermeiden, die Natursteinmosaike mit einer Natursteinfuge und Natursteinsilikon.

  • Nennmaß

    Das Nennmaß setzt sich in der Regel zusammen aus Fugenbreite und Werkmaß.

  • Oberfläche

    Die Bezeichnung der Oberfläche gibt an, welche Optik und Struktur eine Fliese hat. Uni, Graniti, Schiefer etc. sind beispielsweise einige der gängigen Oberflächenbezeichnungen. Die Eigenschaften zusammen mit dem Materialbild beschreiben den optischen Eindruck der Fliese - z.B. geraut, eben, geriffelt - und die Glanzstufe - z.B. poliert, glänzend, matt oder seidenmatt - ohne Berücksichtigung der Farbe.

  • Offene Verarbeitungszeit

    ist die Zeitspanne, innerhalb deren der angerührte Kleber verarbeitet werden muss, da die Hautbildung in dieser Zeit beginnt.

     

  • PEI-Nasstest

    PEI ist in den USA die Bezeichnung für Porcelain Enamel Institut. Fliesen werden nach Beanspruchungsgruppen eingeteilt. In 1938 wurde in den USA ein Testverfahren entwickelt, mit dem auch noch heutzutage durch Schleif- und Sandstrahlprüfungen der Widerstand gegen Abrieb (abrasion) von Bodenfliesen bestimmt wird.

  • Radioaktivität

    Die Strahlung von Fliesen, keramischen Erzeugnisse, ist vom Niveau vergleichbar mit z.B. Mörtel, Beton und Mauerziegel. Sie entspricht der natürlichen Strahlenexposition der folgende Rohstoffe: Ton, Kaolin, Quarz, Kreide und Feldspat.

  • Randfugen

    Randfugen müssen von der Oberfläche des Belages/der Bekleidung bis auf den tragenden Untergrund voll durchgezogen werden. Sie enstehen am Übergang von Wand zu durchdringenden Bauteilen.

  • Reaktionsharzklebstoffe

    sind meist zweikomponentige (Harz und Härter), durch chemische Reaktion härtende Klebstoffe zur Verlegung und Verfugung keramischer Beläge. Man unterscheide solche auf Epoxidharzbasis und solche auf Polyurethanbasis (Reaktionsharz). Für alle Untergründe geeignet ist Epoxidharzklebstoff. Er wird vorzugsweise für chemisch oder sonst hoch beanspruchte Beläge, wie z.B. auf Stahl, verwendet. Nicht genormt sind Polyurethanklebstoffe. Diese sind hochelastisch und besonders geeignet für die Verlegung auf Untergründen, bei denen starke Formänderungen zu erwarten sind.

    TIPP: Diese vergüteten Mörtel sollten nur von Profis verfugt werden. Verarbeitungshinweise des Herstellers beachten.

  • Reifezeit

    Die Reifezeit ist die Ruhezeit zwischen Anrühren und nochmaligem Umrühren von Material.

  • Rektifiziert

    Die Fliesen werden nach der Herstellung in einem 90 Grad Winkel an den Kanten geschliffen. Durch diese Bearbeitung sind sie besonders maßhaltig und daher sehr geeignet für die Verlegung mit sehr schmalen Fugen. An der obere Kante zeigen rektifizierte Fliesen naturgemäß eine Schleifkontur. Gefaste oder gebrochene Kanten sind leicht abgeschrägte obere Kanten. Diese können strukturbedingt unterschiedlich ausfallen, liegen aber innerhalb von Normschwankungen. Die gefasten Kanten lassen die Fliese optisch breiter aussehen.
    Monokaliber sind Fliesen, die nach dem Brennen an den Kanten in der Regel in einem Maß geschliffen worden sind.

  • Revisionsöffnung

    siehe Fliesenrahmen

  • Richtschnur

    Die Richtschnur wird zur Markierung von Grundrissen und Fluchten von Deckenkonstruktionen genutzt.

  • Ritzhärte

    Die Härte der Oberfläche wird von einer nach DIN- und Euro- Normen Mohs-Skala bestimmt. Fliesen sind unterschiedlich widerstandfähig gegen Verkratzungen. Diese werden unterteilt in Bade- und Wohnbereich.

    Für den BadebereichMohs
    befriedigend - leichte Beanspruchung3
    gut - mittlere Beanspruchung Wand und Boden im Bad4
    sehr gut - starke Beanspruchung Wand und Boden / Bad5
      
    Für den Wohnbereich
    gut - mittlere Beanspruchung Boden6
    sehr gut - starke Beanspruchung Boden7
    sehr gut - extrem starke Beanspruchung Boden8

     

     

    Der Mineraloge Friedrich Mohs (1773-1839) hat die Ritzhärte eingeführt. Der entgegen gebrachte Widerstand bei einer mechanischen Beanspruchung, insbesondere beim Ritzen, wird in Mohs eingeteilt. Die Skala geht von 1 - 10.
    Widerstand bei einer mechanischen Beanspruchung, insbesondere beim Ritzen wird in Mohs eingeteilt. Die Skala ist von 1 - 10 eingeteilt.

    Minerale ritzen sich gegenseitig, das härtere ritzt das weichere Mineral. Minerale von der gleiche Härte lassen sich gegenseitig nicht ritzen. Diese werden dann aber vom nächst härteren Material geritzt. Die Mohshärte liegt dann bei z.B. 5,5.<br> Polierte und unglasierte Feinsteinzeugplatten haben keinen Abrieb, da sie nicht glasiert sind. Diese Fliesen haben trotzdem eine hohe Abriebbeständigkeit, welche auch durch die Ritzhärte eingeteilt wird. Im Handel hat sich diese Angabe noch nicht durchgesetzt.<br> Vergleich: Feinsteinzeug Härtegrade nach Mohs 7 - 9 im Vergleich Diamant 10 und Granit 6-7.

  • Rostfleckenentferner

    Durch Rostfleckenentferner werden Rostflecken und andere Metalloxidrückstände selbstständig und tiefenwirksam von allen Stein- und Fliesenoberflächen entfernt.

  • Rundschnur

    Schaumstoffrollen werden als elastisches Hilfsmittel zum Abdichten der Anschlüsse, zum Verlegen in Hohlräume und um eine Dreiflankenhaftung des Dichtstoffes zu vermeiden genutzt.

  • Rutschhemmung

    siehe auch Verdrängungsraum.

    Die Tritt- und Rutschsicherheit bei Fliesen ist von sehr großer Bedeutung, um gefahrloses Begehen zu gewährleisten. Durch die Verbesserung der Rutschsicherheit steigt andererseits der Reinigungsaufwand.
    Die Anforderungen an die Rutschhemmung hängen von der Nutzung des Raumes und der Art der Begehung ab, ob beispielsweise mit Schuhwerk oder barfuß, ob es sich um Laufzonen in Geschäften oder um Bodenbeläge in Industriebetrieben mit Öl und Fettanfall handelt.
    Gerade im gewerblichen Bereich müssten Bodenbeläge bestimmte Anforderungen in Bezug auf Rutschhemmung und Trittsicherheit erfüllen. Das gilt namentlich für Marmor, Granit und keramische Fliesen.   Die Fliesen werden durch das Begehen einer schiefen Ebene mit definiertem Schuhwerk und Gleitmittel gemäß DIN 51130 geprüft. Sie werden dann Bewertungsgruppen von R9 (geringste Anforderungen) bis R13 (hohe Anforderungen) zugeordnet.

     

    Klasseunterer Grenzwertoberer Grenzwert
    R910°
    R10>10°19°
    R11>19°27°
    R12>27°35°
    R13>27°
  • Rutschhemmung Beispiele

     Rutschhemmende Bodenbeläge für Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr für z.B.:

     

    KlasseVerwendungsbereiche (Beispiele)
    R9Treppen, Arztpraxen, Krankenstationen, Speisesäle, Eingangsbereiche
    R10Sanitärräume, Kaffee- und Teeräume
    R11KFZ-Instandsetzung, Laborräume, Getränkeabfüllung
    R12Kühlräume, Feuerwehrhäuser, Abwasserbehandlungsanlagen
    R13Schlachthäuser, Gemüseverarbeitung
  • Rutschhemmung Nassbereich

    In Schwimmbädern werden Fliesen eingesetzt mit der Rutschsicherheit gemäß DIN 51097. Die Prüfung erfolgt barfuß. Siehe Rutschhemmung.
    Die Einteilung erfolgt in die Bewertungsgruppen:
    A (geringe Anforderung) z.B.: weitestgehend trockene Barfußgänge, Umkleiden etc.
    B (mittlere Anforderung) z.B.: nassbelastete Barfußgänge, Planschbecken, Beckenumrandung
    C (hohe Anforderungen) z.B.: Durchschreitebecken, Treppen, die ins Wasser führen mit über 1 Meter Breite, geneigte Becken etc.

  • Scheinfugen

    Scheinfugen dienen der Aufnahme von Schwindverformungen im Estrich. Sie werden in Estrichen durch Einschneiden auf 1/2 bis 1/3 Höhe als Sollbruchstellen angeordnet. Bei der Verlegung bleiben sie unberücksichtigt, indem sie nach Erreichen der Belegreife kraftschhlüssig mit Kunstharz und ggf. Verdübelung geschlossen werden.
    Bleibt die Scheinfuge offen, wird sie als Bewegungsfuge im Oberbelag ausgebildet.

  • Scherben

    Scherben sind die Rückseiten der Fliesen. Sie bestehen aus verschiedenen Bestandteilen wie Sand, Ton und weiteren Naturmaterialien wie Flussspat, Dolomit, Feldspat und Quarzit.

  • Schimmelvernichter

    Schimmelvernichter entfernt Schimmel, Pilzansätze, Bakterien in Haus, Sauna und Schwimmbad.

  • Schwinden von Beton

    Das Schwindmaß kann bis zu 0,5 mm pro Meter durch Austrocknung der Bauteile betragen.

  • Sedimentgestein

    Lehmige und organische Substanzen, wie Sand und Asche aus Gesteinstrümmern, werden entweder durch überlagernde Massen zum festen Stein gepresst oder entstehen durch Verkittung bzw. Zementation.

  • Selbstverlaufend

    Das Material verteilt sich fast von selbst und ist sehr fließfähig.

  • Silikon

    Siehe hierzu auch Fliesen-Anschlussfugen.
    Elastischer Dichtstoff aus Silikon kann Dehn- und Stauchbewegungen von bis zu 20% der Fugenbreite auffangen. Hochwertiges Silikon ist hitzeresistent, widersteht Desinfektionsmitteln, UV-beständig, beständig gegen Witterungseinflüsse und behindert den Pilz- und Schimmelbefall. Er wird komfortabel mit einer Kartuschenpresse aufgetragen.
    Silikon wird als Abschluss zwischen fest installierter Wanne, Waschbecken und Dusche eingesetzt.
    Außerdem nutzt man ihn als Abschluss von Bewegungs- und Anschlussfugen und Fugen zwischen Emaille, Aluminium, Keramik, Glas, Holz und Hart PVC.
    Silikon ist in vielen Farben erhältlich.

  • Silikonentferner

    Der Silikonentferner dient zum Beseitigen von frischen und ausgehärteten Silikonresten. Er ist für Holz, Glas, Fliesen und Platten, Emaille, Porzellan, Naturstein wie Granit und Marmor geeignet.

  • Silikon Verarbeitung

    Bevor das Silikon aufgetragen wird, ist es notwendig, die Flächen vollständig von Mörtelresten zu befreien.  Silikon besitzt eine Zwei-Flankenhaftung.
    Zum Auftragen wird die Kunststoffspitze glatt abgeschnitten, aufgeschraubt und entsprechend der Fugenbreite schräg abgeschnitten. Hohlräume werden vorher mit Füllstoff gefüllt. Somit haftet Silikon auch nur an den Flanken der verschiedenen Materialien.
    TIPP: Die Kanten mit Malerkrepp abkleben; so wird das langwierige Reinigen im Anschluss vermieden und die Fuge ist gleichmäßig breit. Anschließend sorgt ein Glättmittel für eine glatte Oberfläche. Die frische Fuge mit dem glätmittelbenetzten Finger unter leichtem Druck nachziehen. Als Glättmittel kann einfaches Spülmittel, mit Wasser im Verhältnis 1:10 verdünnt, verwendet werden. Es hinterlässt keine Schlieren und verbindet sich optimal mit der Silikonfläche.

    Alle Baumaterialien dehnen oder ziehen sich zusammen unter Einfluss von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und unterschiedlichen Belastungen, und zwar jedes Material, wie Stein, Zement, Fliesen, Gips usw., auf unterschiedliche Weise. Durch diese Unterschiede entstehen Spannungen zwischen den verschiedenen Elementen und führen in der Folge zu Rissbildungen auf dem Fliesenbelag. Deswegen ist es wichtig, bei der Fliesenverlegung die Eck- und Anschlussbereiche elastisch auszuspritzen. Die Eckbereiche müssen vor dem Auspritzen mit Silikon aus Sicherheitsgründen nochmals ausgekratzt werden, da der kleinste Mörtel- oder Kleberest ausreicht, um die Spannungen doch zu übertragen.

    Für den Sanitärbereich ist spezielles Sanitärsilikon in den passenden Sanitärfarben erhältlich. Für Marmor und Natursteinfliesen muss Natursteinsilikon eingesetzt werden.

    TIPP: Damit eine Dreiflankenhaftung in einem Hohlraum vermieden wird, bekommen Sie im Handel Rundschnüre mit unterschiedlichem Durchmesser. Sie bestehen aus Schaumstoff und werden in die Hohlräume gelegt.
    Silikon wird nur von Flanke zu Flanke angesetzt.
    Die Silikonfuge wird anschließend mit einem Glättemittel eingestrichen und vor Einsetzen der Hautbildung mit einem Silikonglätter abgezogen.

    TIPP: Bauseitige Dehnfugen müssen ebenfalls elastisch verfugt werden. Sie dürfen nicht mit Fliesen überklebt werden.

  • Sinterung

    Keramische Formlinge gehen durch hohe Brenntemperaturen in keramische Scherben über.
    Sinterung ist der Schmelzprozess keramischer Massen beim Brandvorgang. Die Dichte und Härte der Scherben wird von der Höhe der Temperatur bestimmt.

  • Sinterverlauf

    Die lose angeordneten Teilchen gehen durch Pressen und Brennen eine Verbindung ein.

  • Sockelleisten

    Sockelleisten sind meist zwischen 7 und 8 cm hoch. Sie werden passend zu den Bodenfliesen angeboten. Der Wandabschluss wird dadurch perfekt. Es gibt Sockelleistungen mit halbrunder Kante oder in polierter Form.
    Sockelleisten gibt es aus verschiedenen Materialien. Durch Holz- oder Aluminiumleisten wird der Bodenbelag optisch aufgewertet.
    Heutzutage ist es für einen Laien möglich, durch einfache Klebemontage Sockelleisten problemlos anzubringen.

  • Solnhofer Platten

    Der Solnhofer Plattenkalk ist ein extrem dichter, sehr feinkörniger, homogener, cremefarbig bis blassockergelber Kalkstein mit plattiger Absonderung. Er ist der härteste Kalkstein der Erde. Man kann ihn sehr gut eben spalten; daher wird er auch als Solnhofer Schiefer bezeichnet. Das Gestein lagert in 7 mm bis 27 mm dicken Schichten, den "Flinzen". Die Flinze werden von Hand mit einem Meißel und Brechwerkzeug abgehoben. Sie können problemlos verarbeitet werden, da sie eine gleichmäßige Dicke haben.

    Als der Solnhofer Naturstein entstand, war Europa größtenteils mit Wasser bedeckt. Die Wannen und Senken um Solnhofen wurden Schicht um Schicht mit feinstem Kalksediment gefüllt. Lebewesen wie Fische und Krebse gerieten dazwischen und überlebten nicht; daher finden sich vielfach Fossilien zwischen zwei Schichten. Die Spaltflächen sind häufig mit farnähnlichen "Dendriten" gezeichnet. Sie entstanden durch feine Verästelungen eingesickerter Eisen- und Manganlösungen, die sich in den feinen Rissen zwischen den waagerechten Schichten ausgebreitet haben.

    Schon seit der Antike wurden die Solnhofer Platten gerne als Baumaterial genommen. Aufgrund ihrer besonderen Dichte benötigen sie keiner weiteren Verarbeitung mehr. Wegen der bruchrauen Oberfläche werden die Platten als rutschhemmender Bodenbelag eingestuft und sind daher gut für Badezimmer geeignet, auch bei Fußbodenheizung. Sie sind mit polierter, feingeschliffener oder angeschliffener Oberfläche erhältlich und als Wand- und Kaminverkleidung, Setz- und Trittstufen, Treppensockel oder Fensterbänke verwendbar.

  • Spaltplatten

    Spaltplatten werden als Doppelplatte, Rückseite an Rückseite, gebrannt und sind plastisch geformte Steinzeugfliesen. Die Spaltplatte wird im sogenannten Strangpressungsverfahren hergestellt, entweder unglasiert und offenporig oder glasiert.
    Durch das Spalten werden die Platten nach dem Brennen voneinander getrennt. Sie unterscheiden sich von anderen Feinsteinzeug- und Steinzeugfliesen durch schwalbenschwanzförmige Rillen an der Rückseite. Die Wasseraufnahme liegt bei 3-6%. Durch die Formgebung verfügen Spaltplatten über ein Porengefüge, das sie besonders frostsicher macht.
    Spaltplatten sind besonders geeignet für Treppen, Terrassen, Balkone und Fassaden. Das Rohmaterial lässt sich leicht zu Formstücken für das Verfliesen von Treppenstufen usw. verarbeiten.

  • Steinimprägnierung

    Das Imprägnieren von Steinen schützt vor dem Eindringen von Öl-, Fett und Wasserflecken auf lange Zeit.

  • Steinversiegelung

    Durch Versieglung wird die Oberfläche schmutzabweisend und sie bekommt eine seidenglänzende Schutzschicht, wodurch die Farbe und Struktur verstärkt wird.
    TIPP: Man sollte es zuerst an einer unauffälligen Stelle ausprobieren. Es kann zu Farbveränderungen der Oberfläche kommen.

  • Steingutfliesen

    Steingutfliesen bestehen aus glasierten Scherben. Sie sind nicht frostsicher und für Innenwände bzw. wenig beanspruchte Bodenflächen geeignet. Steingutfliesen sind trockengepreste Fliesen mit relativ hoher Wasseraufnahme (>10%) und einer Brenntemperatur von ca. 800 - 900 Grad. Daher ist die Oberseite immer mit einer Glasur bedeckt. Die Scherben sind weich und daher leicht zu bearbeiten. Wegen der hohen Porosität sind diese Fliesen zur Verlegung im Außenbereich nicht geeignet.

  • Steinzeugfliesen

    Steinzeugfliesen sind glasierte und unglasierte gebrannte Fliesen. Sie sind strapazierfähig und werden als Bodenbelag eingesetzt.

  • Strangpressung

    (auch "Extrudierung" genannt) Ein teigähnlicher feuchter (ca.12%) Rohmaterial-Strang wird durch ein Mundstück gepresst. Strangpressung ist ein Formgebungsverfahren zur Produktion von Spaltplatten. Danach wird es im gewünschten Format geschnitten. Im Fachjargon wird dies als Platte bezeichnet.

  • Terrassenfliesen

    Hersteller verwenden den Begriff Terrassenfliesen nicht. Es gibt Fliesen für den Außenbereich, für Poolumrandung, Gartenwege, Balkone oder eben für die Terrasse. Für Terrassen im Außenbereich kommen nur frostsichere und rutschsichere Fliesen in Betracht. Diese Sicherheit besitzen Feinsteinzeugfliesen, die wenig Wasser aufnehmen können.
    Beim Verlegen muss ein hochwertiger Flexkleber verwendet werden. Die Untergrundabdichtung muss ebenso geeignet sein. Durch spezielle Matten wird das Wasser abgeführt und es werden Spannungen abgebaut. Im Außenbreich sind die Dehnfugen besonders wichtig. Es empfiehlt sich, nach jeweils drei Metern eine Dehnfuge zu platzieren. Die Terrassenfliesen sollen nicht zu dunkel sein, da sie ansonsten bei Sonneneinstrahlung zu sehr aufgeheizt werden; darüber hinaus kann es zu Schäden an den Fliesen kommen.

  • Terracotta

    Terracotta ist eine offenporige Fliese aus gelb oder rot gebranntem Ton, unbehandelt oder vorbehandelt. Es wird bei ca. 1.000 Grad gebrannt, ist sehr fleckempfindlich und nicht frostsicher. Die Wasseraufnahme beträgt 8-16%. Cotto ist eine Untergruppe der Terracotta Fliese. Es wird nur aus Ton der Region Emilia gebrannt. Cotto hat eine geringe bis mittlere Saugfähigkeit und die Frostsicherheit ist nicht immer gegeben.

  • Terrazzo

    Terrazzo sind Platten aus Betonwerkstein farblich und größenmäßig ausgerichteten Steinen. Sie sind sehr strapazierfähig und haben eine geschliffene Oberfläche. Früher wurde der Terrazzo an der Baustelle hergestellt und eingebaut, er ist somit ein Kunststein. Die Steine werden heutzutage industriell vorgefertigt und zur Baustelle geliefert.

  • Tiefengestein

    siehe Granit.

  • Tiefengrund

    Tiefengrund ist eine lösungsmittelfreie Grundierung, die im Wand- und Bodenbereich universell einsetzbar ist.
    Außerdem dient sie zur Haftverbesserung und zur Regulierung des Saugverhaltens.

  • Tonfliesen

    Tonfliesen sind wegen ihrer natürlichen Eigenschaften geschätzte rohe Fliesen. Aufgrund dessen ist die Farbauswahl sehr gering. Sie werden aus Ton gebrannt und roh oder glasiert angeboten. Durch die poröse Oberfläche verschmutzen die Fliesen leichter. Durch spezielle Produkte kann die Oberfläche geschützt werden. Das weichere Trägermaterial macht die Fliesen wenig bruchsicher und als Bodenplatte nur beschränkt verwendbar. Tonfliesen sind roh oder glasiert nicht frostsicher. Die geringere Maßgenauheit erfordert größere Fugen. Tonfliesen sind besonders gut im Landhausstil durch ihren rustikalen Charakter.

  • Trittsicherheit

    siehe Rutschhemmung und Verdrängungsraum.

  • Trockenmörtel

    Trockenmörtel ist im Werk vorgemischter Mörtel, der nach Wasserzugabe gebrauchsfertig sind.

  • Trockenpressung

    siehe hierzu auch Strangpressung.

     

    Pulvriges Rohmaterial wird im Formgebungsverfahren mit hohem Druck verpresst. Das Material hat nur 5% Restfeuchtigkeit. Im Fachjargon wird dies als Fliese bezeichnet.
    Das heutige Sortiment besteht in der Regel aus trockengepressten Fliesen. Pulverförmiger Ton wird in eine Form gefüllt und verdichtet. Durch das noch feuchte Pulver behält der Formling seine Form.
    Anschließend wird der Ton getrocknet und dann mittels Rollen durch den Ofen transportiert um zu brennen.
    Danach wird die Fliese glasiert oder poliert und schließlich nach der Qualitätskontrolle verpackt.

     

     

  • Trockenpressung

    Rollenofen

  • Trockenunterboden

    Trockenunterboden ist Estrich aus Zement-, Gips-, Gipdfasern oder Spanplatten, welcher auf Schüttung, Sparren oder Dämmung verlegt wird.

  • Untergrund Trockenzeiten

    Vor der Fliesenverlegung unbedingt die Trockenzeiten der verschiedene Untegründe einhalten.

  • Untergründe

    Zum Verfliesen sollte der Untergrund tragfähig, fest, trocken und frostfrei sein. Daher ist nicht jeder Untergrund zum Verfliesen geeignet. Im Dünnbettverfahren ist ein fester tragfähiger und planebener Untergrund unerlässlich.
    Eine optische Prüfung sollte vor der Verfliesung erfolgen. Anhaftende Fremdstoffe, mürbe oder lockere Teile, Schmutz, Schimmel und offensichtliche Risse sind ungünstig für die Verfliesung. Schmutz sollte mit einem Stahlbesen entfernt werden.

    Außerdem ist eine Kratz- und Wischprobe zu empfehlen. Untergründe, die nicht sanden und kreiden, sind tragfähig. Das stellt man fest, indem man mit einem festen Gegenstand (z.B. einem Gitter) über den Untergrund wischt und anschließend mit der Hand. Sollte der Untergrund bröckeln oder schmutzen, ist er nicht tragfähig. Die Fläche sollte mit einem Stahlbesen kräftig gebürstet oder gegebenfalls sandgestrahlt oder abgefräst werden.

    Darauf hin folgt die Klebeprobe. Stark haftendes Klebenband wird auf den Untergrund geklebt und feste angedrückt. Sollte bei ruckartigem Abziehen keine Farbe hängen bleiben, ist der Anstrich tragfähig.

    Als Letztes folgt der Wassertropfentest, mit dem der Untergrund auf seine Saugfähigkeit überprüft wird. Die Oberfläche wird mit Wasser befeuchtet. Sollten die Tropfen stehen bleiben, ist der Untergrund nicht saugend. Wenn der Untergrund die Tropfen langsam aufsaugt, ist er normal saugend und wenn er die Tropfen schnell aufsaugt, ist er stark saugend. Dementsprechend sollte die Grundierung gewählt werden.

    TIPP: Durch rechtzeitiges Prüfen der Untergründe und die richtige Grundierung wird die Verarbeitung des Klebers erleichtert. Die Gefahr, dass der Kleber schnell trocknet, wird verringert.

  • Urin- und Kalksteinreiniger

    Urin- und Kalksteinreiniger ist ein sehr intensiver Reiniger. Er beseitigt Urinstein, unangenehme Gerüche und Kalkablagerungen.
    Bei Problemfällen ist dieser Reiniger empfehlenswert.

  • Verarbeitungszeit

    Verarbeitungszeit ist die Zeitspanne, in der das Material nach dem Anmischen verarbeitungsfähig bleibt.

  • Verband, Halbverband, Drittelverband, Viertelverband und gerade Verlegung

     

    Die bekannteste Verlegeart ist die gerade Verlegung von Fliesen im Fugenschnitt. Fliesen unterschiedlicher Form und dekorative Elemente erhalten eine optische Wirkung, wenn sie mit durchgehenden Fugen verlegt werden, im sogenannten Fugenschnitt. Die Kreuzfuge, die alltägliche Fuge, wird in einem gemischten Verband als Gestaltungsmittel eingesetzt wird. Sie besteht aus zwei Fugen.

     

    Diese Verlegeweise wird gleichermaßen bei Wand- und Bodenfliesen eingesetzt.
    Es gibt noch weitere Verlegearten, die auch technische Zwecke erfüllen und optisch wirken.
    Fliesen in länglichem Format können sich produktionsbedingt auch biegen. Man spricht hier von Tellern oder Schüsseln. Durch eine andere Verlegung minimiert man dieses Risiko. Sie unterliegen immer den Maßtoleranzen und sollen durch die Fuge ausgeglichen werden.
    Es wird unterschieden nach gerader Verlegung, Halbverband, Drittelverband oder Viertelverband.
    Dabei ist es bedeutungslos, ob der gesamte Bodenbelag diagonal oder parallel zu den Längswänden eines Raumes verlegt werden soll.

    TIPP: Lege dir die Fliesen entsprechend der gewünschten Verlegeform aus.

    Die Wölbungen fallen bei einer gerade verlegten Fliese nicht auf. Die Wölbung tritt immer an gleicher Stelle auf. Der höchste Punkt bzw. die tiefere Stellen liegen immer zueinander. So entsteht trotzdem eine glatte Oberfläche.

     

     

  • Verlegung Halbverband

    Beim Halbverband Verlegung ist, im Gegensatz zu der geraden Verlegung, der höchste Punkt einer Fliese dem niedrigsten Punkt der Fliese in der Reihe darüber entgegensetzt. Deshalb sollten die Fliesen besser im Drittel- oder Viertelverband verlegt werden. Es können unter Umständen "Stolperkanten" bei der Verlegung entstehen. 
    Bei dieser Verlegeform ist ein versetztes Bild des Fugenverlaufes gegeben. Da die Verlegung des höchsten Punktes einer Fliese näher am tiefsten Punkt der nächste Fliese legt, sind kaum noch Stolperkanten möglich.

  • Verlegung im Viertelverband

    Durch die Verlegung im Viertelverband sind keine Höheunterschiede mehr zu erkennen.

  • Verdrängungsraum

     

    Für bestimmte Bereiche werden besondere keramische Beläge vorgeschrieben. Sie sollen nicht nur trittsicher sein, sondern auch einen Verdrängungsraum "V" unterhalb der sogenannten Gehebene aufweisen. Es sollte vermieden werden, dass sich pastöse oder faserige zähe Stoffe wie z.B. Fett, Fleisch oder Pflanzenreste einen Schmierfilm bilden können und zu Sturzunfällen führen.Die Oberflächen sind durch kleine Einkerbungen unterbrochen, den sogenannten Verdrängungsraum.Diese werden beim Begehen nicht wahrgenommen.

     

    Die Einstufung erfolgt nach:
    V4 (4cm³/dm²)
    V6 (6cm³/dm²)
    V8 (8cm³/dm²)
    V10 (10cm³/dm²)

    Gehebene
    Verdrängungsraum
    Entwässerungsebene
    Der Verdrängungsraum ist der offene Hohlraum zwischen oberer Geh- und Entwässerungsebene bei profilierten Oberflächen.

     

     

  • Verlegemörtel

    siehe hierzu Fliesenkleber.

  • Verlegeplan

    Es wird empfohlen, vor dem Verlegen einen Verlegeplan anzufertigen. So erhält man das gewünschte Farbspiel. Durch Sorgfalt und vorausschauende Planung bekommt man das beste Ergebnis. 
    Durch Einsetzen von geeigneten Produkten bei der Verlegung verhindern Sie eine Verfärbung der Fliesen. (Natursteinkleber, Dichtstoffe, Reinigungsmittel, Grundierung usw.)

  • Verlegeuntergrundplatten

    Wenn der Untergrund nicht zum Verlegen von Fliesen geeignet ist, kann man durch eine Fliesenunterbaukonstruktion den erforderliche Untergrund erstellen. Anschließend kann dann problemlos verlegt werden. Die Untergrundplatten sind geeignet für verschiedene Untergründe, wie z.B. alte Fliesen, Metalluntergründe, Holz sowie Mischuntergründe. Fliesenuntergrundplatten sind in verschiedenen Stärken und als vorgeformte Ecken erhältlich. 

  • Verschleiß Tiefenverschleiß

    Durch die reibende, schleifende Beanspruchung bei unglasierten Feinsteinzeugfliesen bekommt man den Scherbenabrieb. Widerstand gegen Tiefenverschleiß: Volumenverlust maximal 175 mm³ Tiefenverschleiß ist in der EN ISO 10545-6 festgelegt.

  • Verschnittanteil

    Vor der Fliesenverlegung ist die Menge auszurechnen. Die berechnete Fläche in m² plus 10 % aufgerundet auf volle Pakete. Bei Diagonalverlegung wird 15% Verschnittanteil hinzu gerechnet.

  • Versiegelung

    Versieglung (Acetyl/Polyurethan-Basis) hat eine Wirkungsdauer von wenigen Monaten. Poren werden geschlossen. Die Versiegelung ist nur für den Innenbereich geeignet. Die Versiegelung ist schichtbildend, farbvertiefend, erzeugt Glanz und hat eine nur 10%ige Wasserdampfdurchlässigkeit. Der Belag muss absolut trocken sein, sonst besteht die Gefahr von Dampfdiffusionsdrücken.
    Die erhältlichen Produkten sind meist gebrauchsfertig und dürfen nur auf saugfähigen Flächen und völlig ausgetrocknetem Untergrund verwendet werden.

    Beachte die Herstellerhinweise.

  • VOB

    VerdingungsOrdnung für Bauhandwerker

  • Wand- und Bodenfliesen Reiniger

    Wand- und Bodenfliesen Reiniger sorgt für streifenfreien Glanz und frische Sauberkeit. Er entfernt Schmutz und unansehnliche Ablagerungen.

  • Wärmeausdehnungskoeffizient

    Lineare Wärmeausdehnungskoeffizienten von Fliesen nach EN 14411 bei Temperaturen bis 100 Grad Celsius : 0,007 mm/mK

  • Wärmeleitzahl

    Mit der Wärmeleitzahl ist die spezifische Eigenschaft eines Stoffes für seine Fähigkeit, die Wärme weiterzuleiten, gemeint.
    Der Rechenwert der Wärmeleitzahl von Fliesen nach DIN 4108 ("Wärmeschutz") beträgt 1W / m x K

  • Wärmespeicherungsfähigkeit

    Die Wärmespeicherfähigkeit bei Steinzeug beträgt ca. 0,8 kj/kg/K.

  • Wasseraufnahme

    Maß nach EN ISO 10545-3, für die Wasseraufnahme keramischer Scherben

  • Werkmaß

    Das Werkmaß ist das Maß, das vor der Herstellung festgelegt wird. Es muss mit dem tatsächlich vorliegenden Produktionsmaß, innerhalb der festgelegten zulässigen Toleranzen, übereinstimmen.
    (siehe auch Nennmaß, siehe auch Fliesengröße, siehe auch Kaliber)

  • Werkzeugliste

    Es werden einige Werkzeuge benötigt zum Fliesenlegen und Verfugen:
    Fliesenschneider
    Zahnspachtel
    Bohrmaschine mit Rührquirl
    Moosgummifugbrett oder Fugengummi
    Schwammbrett
    Ausspresspistole (Kartuschenpresse)
    Papageienzange
    Fliesenbrechzange
    Steinbohrer
    Fliesenhammer
    Silikonglätter
    Wasserwaage
    Eckenschnur oder Senklot
    Fliesenfeile

  • Wärmeausdehnungskoeffizient

    Lineare Wärmeausdehnungskoeffizienten von Fliesen nach EN 14411 bei Temperaturen bis 100 Grad Celsius : 0,007 mm/mK

  • Zementestrich

    Zementestrich ist Estrich auf Bindemittelbasis Zement.

  • Zementfliese

    Zementfliesen sind zementgebundene Wand- oder Bodenfliesen. Sie sind der Vorläufer für die heute üblichen und strapazierfähigeren

    Steinzeugfliesen. Zementfliesen vereinigen die Schönheit von Marmor mit der Haltbarkeit von weißem Zement.

  • Zementkleber

    Zementkleber ist pulverförmiger Fliesenkleber auf Zementbasis. Vor der Verwendung wird er mit Wasser knollenfrei verquirlt. Dafür nimmt man eine Bohrmaschine, in die der Quirl eingespannt werden kann. Hydraulisch härtende Kleber binden schnell ab. Sie sind nach dem Aushärten gegen Witterungseinflüsse und Dauernässe beständig und von hoher Qualität. Zementkleber ist auf nicht allzu großen Flächen einsetzbar. Als Untergründe eignen sich starre, feste, saugfähige und mineralische Baustoffe wie Beton oder Zementestrich.

  • Zementschleier Entferner für Marmor und kalkhaltige Natursteine

    Zementschleifer Entferner ist ein Spezialprodukt zur Entfernung von Zementschleier von säureempfindlichen Oberflächen wie z.B. Marmor.

  • Zementschleierentferner

     

    Zementschleierentferner ist ein Spezialreiniger für Fliesen, Platten und säureunempfindliche Natursteine.Er wird genutzt, um hartnäckige Kalk- und Schmutzablagerungen, Mörtelreste und Zementschleier zu entfernen.Zementschleiferentfernen wird für Abschlussarbeiten und zur Endreinigung nach dem Verfugen eingesetzt.Zementschleierentferner für Natursteine wie Granit und Marmor ist auf säureempfindlichen Flächen einsetzbar.

     

    TIPP: Erst nach 14 Tagen Trockenzeit wird der letzte Zementschleier mit Zementschleierentferner dauerhaft gelöst.

     

     

  • Zuschlag

    Zuschläge sind Substanzen, die zusammen mit Bindemittel, Zement und Zugabewasser zu Mörtel und Beton verarbeitet werden. Sie werden in geringen Mengen mit dem anderen Stoff vermischt.Es gibt Zuschlag aus künstlichem oder natürlichem Gestein. Natürlicher Zuschlag ist z.B. Sand, Kies,Naturbims, Splitt oder Schotter. Künstlicher Zuschlag ist z.B. Hochofenschlacke, Hüttenbims, Hüttensand,Ziegelsplitt oder Ziegelmehl. Zuschläge werden einem anderen Stoff beigemengt, um diesem eine besondere Eigenschaft zu verleihen. Auch Substrate, die vor allem aus Humus und Torf bestehen, kommen ohne Zuschläge nicht aus. Substrate werden im Gartenbau eingesetzt, besonders beim Gründach.